Party-Laune in Gorbitz: Berühmtes Kulturhaus wird 40 - so wird gefeiert

Dresden - Das muss gefeiert werden: Das Kulturhaus "JKS Passage" in Gorbitz feiert 40-Jähriges und lädt deshalb ab nächster Woche zur Festwoche ein! Damals noch als "Wohngebietsklub Gorbitz" eröffnet, blickt die Einrichtung nach vier Jahrzehnten auf eine bewegende Geschichte zurück.

JKS-Bereichsleiter Robert Lewetzky (44) freut sich sehr auf das Programm der Festwoche.  © Thomas Türpe

Mittlerweile wieder als Begegnungsstätte für die Gorbitzer auf dem Leutewitzer Ring bekannt, hatte sich das Haus zwischen "1986 und '17 eher für Veranstaltungen und Konzerte im weiteren Kreise etabliert", erklärt JKS-Bereichsleiter Robert Lewetzky (44).

Als er 2022 als neuer Bereichsleiter dazu kam, legten sich gerade die Nachwehen der Corona-Pandemie: "Da ging es uns wie vielen, dass wir unser Publikum erstmal wiederfinden mussten."

Dabei machte sich in dem Kulturhaus schon länger ein Wandel bemerkbar: "So um '17/'18 etablierte sich die Passage wieder zu einem Kulturort für Gorbitz. Denn das war der ursprüngliche Gedanke. Hier leben viele Leute und für die wollen wir eben ein Ort der Begegnung sein."

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Gefeiert wird getreu dem Motto "Seit 40 Jahren was los in Gorbitz"

In dem Kulturhaus gibt es auch abseits der Festwoche allerlei Kulturprogramm. So sind Montag und Dienstag "Kinotage".  © Thomas Türpe

Gerade deshalb soll das Jubiläum ab kommenden Montag bis einschließlich Sonntag unter dem Motto "Seit 40 Jahren was los in Gorbitz" gebührend gefeiert werden.

"Ich könnte jetzt für unser ganzes Programm schwärmen: Wir konnten die Dresden Frankfurt Dance Company für uns gewinnen. Da gibt's Mittwoch einen Tanz-Workshop. Außerdem haben wir noch einen Gitarrenabend mit Talenten der Hochschule für Musik."

Auch Stadtarchiv-Chef Prof. Dr. Thomas Kübler (60) wird in einer Einführung die Ursprünge des Stadtteils Gorbitz preisgeben.

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Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch (48, Linke) freut sich ebenfalls über das Jubiläum: "Sie zeigt eindrucksvoll, wie wichtig kulturelle Orte im Stadtteil für Zusammenhalt, Teilhabe und kreative Entfaltung sind."

Doch auch die "Menschen, die diesen Ort über Jahrzehnte mit Leben gefüllt haben", sollen mit dem Jubiläum ausgezeichnet werden.

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