Ur-Johannstädter freuen sich über neues Stadtteilhaus

Dresden - Mit Pauken und Trompeten wurde am Freitag feierlich das neue Stadtteilhaus Johannstadt eingeweiht – und löst damit den in die Jahre gekommenen Nachbarschafts-Treff auf der Elisenstraße ab.

Kostenpunkt des Stadtteilhauses: 10,74 Millionen Euro. Ein Großteil wurde dabei von Bund und Freistaat übernommen.  © Eric Münch

Neben einem langersehnten Café und einem Ruheraum werden die frisch eingezogenen Vereine wie der "Johannstädter Kulturtreff" oder der Kinderschutzbund "JoJo" vor allem Beratungen anbieten.

Doch auch ein buntes Potpourri an Konzerten, Ausstellungen und Werkstatt-Angeboten soll den Johannstädtern nach drei Jahren Bauzeit geboten werden.

"Das hier ist einer der vielfältigsten Stadtteile. Bisher fehlen einfach Treffpunkte, wo die Menschen aus verschiedensten Blasen zusammenkommen können", erklärt "Kulturtreff"-Chefin Meike Weid (37).

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Ur-Johannstädter freuen sich über das neue Stadtteilhaus

Die Eheleute Kerstin (69) und Gerd Gottwald (73) hoffen, dass der neu eingeweihte Nachbarschafts-Treff das Gemeinschaftsgefühl stärken wird.  © Eric Münch
Mit selbst gebastelter Blumenkette weihte Baubürgermeister Stephan Kühn (46, Grüne, M.l.) gemeinsam mit "Kulturtreff"-Chefin Meike Weid (37, M.r.) das Stadtteilhaus ein.  © Eric Münch

Das denkt auch der Ur-Johannstädter Gerd Gottwald (73): "Ich hoffe, dass hier viele Menschen zueinanderfinden und glücklich ihren Alltag zusammen verbringen werden. Das ist die Aufgabe, die ich hier für das Haus sehe."

Seine Frau Kerstin (69) freut sich besonders auf die angebotenen Kurse auf der Pfeifferhannsstraße: "Ich bin auf der Elisenstraße immer zum Klöppeln und Yoga gegangen. Da war die Raumaufteilung einfach toll. Mal schauen, wie es hier jetzt wird."

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