Wo ziehen sie hin? Aufgalopp für den Weihnachts-Circus

Dresden - Findet der Dresdner Weihnachts-Circus nach dem Streit mit dem Rathaus nun auf der Galopprennbahn sein neues Zuhause, wie es die Dresdner CDU ins Spiel brachte? Am Donnerstag trafen sich die Circus-Rebellen mit den Verantwortlichen in Seidnitz und besichtigten das Areal.

Thomas Schmidt (56, l.), Geschäftsführer des Dresdener Rennvereins empfing am Donnerstag Weihnachts-Circus-Mitinhaber Leo Köllner (34) an der Galopprennbahn.
Thomas Schmidt (56, l.), Geschäftsführer des Dresdener Rennvereins empfing am Donnerstag Weihnachts-Circus-Mitinhaber Leo Köllner (34) an der Galopprennbahn.  © Ove Landgraf

Der bisherige elbnahe Standort am Volksfestgelände kommt nach der Hochwasser-Erfahrung nicht mehr infrage.

An der Pferderennbahn gebe es genügend Fläche, Parkplätze, Strom und auch S-Bahn-Anbindung, sagt Thomas Schmidt (56), Geschäftsführer des Dresdener Rennvereins, welcher das Areal von der Stadt gepachtet hat und betreibt.

"Wir würden uns freuen, wenn der Weihnachts-Circus seine Zelte bei uns aufschlägt."

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Das brächte dem Verein in der ereignisarmen Rennsport-Winterpause Einnahmen und Aufmerksamkeit. Bereits jetzt versuchen die Betreiber mit Trödelmärkten und Sommerfesten zusätzliche Gelder einzunehmen.

Nach der gestrigen Vor-Ort-Begehung ist klar: Als Ort käme von der Größe nur die zentrale Wiese der Rennbahn infrage.

Der Dresdner Weihnachts-Circus sucht eine neue Spielstätte.
Der Dresdner Weihnachts-Circus sucht eine neue Spielstätte.  © Thomas Türpe

"Platz und Örtlichkeiten sind super", sagt Circus-Mitinhaber Leo Köllner (34). "Wir müssen aber noch die Statik für Befahrung und Verankerung der Festzelte prüfen." Das soll in den kommenden Wochen geschehen, wenn die Witterung es zulässt.

Titelfoto: Ove Landgraf

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