Laufen bis das Auto kommt: Dieses Sport-Event kommt bald nach Dresden
Dresden - "Laufen für die, die es nicht mehr können." Das ist das Motto des alljährlichen "Wings for Life World Run" - einem Laufevent, bei dem es vor allem um eines geht: Spenden sammeln. Denn bei diesem besonderen Lauf geht es nicht darum, der Erste an der Ziellinie zu sein, sondern mit Bewegung etwas Gutes für Menschen zu tun, die es nicht so einfach haben.
Am 10. Mai, um exakt 13 Uhr, fällt der Startschuss für den "Wings for Life World Run", dem "größten Laufevent der Welt", heißt es auf der Website. Doch anders als bei einem herkömmlichen Marathon gibt es hier keine Ziellinie.
Genau 30 Minuten nach den Läufern startet ein sogenanntes "Catch Car" mit einer Geschwindigkeit von 14 Kilometern pro Stunde. Mit der Zeit wird es immer schneller und fährt so lange, bis es jeden Läufer eingeholt hat.
Dabei gehen 100 Prozent der Startgelder an die "Wings for Life Stiftung", die sich dafür einsetzt, eine Heilung für Rückenmarksverletzungen zu finden.
Auf der ganzen Welt finden insgesamt acht sogenannte "Flagship Runs" statt, darunter auch einer in München. Bei diesen ist das "Catch Car" real, also ein echtes Auto, das die Laufstrecke nach einer halben Stunde abfährt. Doch da es ein "World Run" ist, an dem jeder teilnehmen kann, gibt es die Möglichkeit, auch virtuell gegen das "Catch Car" anzutreten und so auch in Dresden.
In Kooperation mit dem "Social Sports Club" kommt das "Catch Car" zumindest digital auch nach Dresden.
Alles, was die Läufer - neben einer Anmeldung für den Lauf - dafür brauchen, ist die "Wings for Life World Run App", welche während des Laufes die ganze Zeit im Hintergrund mitläuft und durch einen Ton signalisiert, wenn das "Catch Car" einen eingeholt hat.
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Das wird die Strecke des "Wings for Life World Runs" in Dresden
Ähnlich wie im vergangenen Jahr wird auch in diesem Jahr wieder der Sportpark Ostra die Austragungsstätte des Laufevents sein. Dabei wird es zwei verschiedene Runden geben.
Eine kürzere, barrierefreie Strecke mit einer Länge von 1,3 Kilometern und eine längere, weniger barrierefreie Strecke mit einer Länge von 5,2 Kilometern. Die Sportler und Sportlerinnen laufen dabei sowohl auf dem Messering als auch auf der Schlachthofstraße und der Pieschener Allee.
Wer selbst nicht teilnehmen kann, aber trotzdem einen Beitrag für den guten Zweck leisten möchte, kann einem Teilnehmer auch einen zusätzlichen Ansporn mit auf den Weg geben. Auf der Website der Stiftung gibt es nämlich die Möglichkeit, einen bestimmten Betrag pro gelaufenem Kilometer einer Person zu spenden.
Je mehr also der Athlet oder die Athletin läuft, die man unterstützt, desto mehr kommt auch am Ende für die Forschung zusammen.
Titelfoto: Fotomontage: ARMIN WALCHER / WINGS FOR LIFE / AFP, picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

