1000 neue Jobs! Neues Mega-Werk von Infineon eröffnet

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Dresden - Ohne EU-Präsidentin und Bundeskanzler, dafür mit viel Herzblut, Stolz und internationaler und medialer Anteilnahme wurde am Donnerstag in Dresden die neue Smart Power Fab von Infineon Technologies eröffnet.

Das Werk wurde früher fertig als geplant.
Das Werk wurde früher fertig als geplant.  © Robert Michael/dpa

Mit der Chipfabrik geht eine der wichtigsten Industrieinvestitionen Europas an den Start. Rund fünf Milliarden Euro investiert das Unternehmen. Rund eine Milliarde Euro gaben Land, Bund und EU dazu. Insgesamt 1000 neue Jobs entstehen.

Infineon-Boss Jochen Hanebeck (58) freute sich: "Die Smart Power Fab kommt genau zur richtigen Zeit." Er erinnerte daran, dass das Unternehmen viel Mut aufgebracht hatte, als es vor drei Jahren die größte Einzelinvestition in seiner Geschichte anschob.

Zum Zeitpunkt dieser Entscheidung gab es einen wirtschaftlichen Abschwung, und Infineon hatte noch keinen rechtssicheren Förderbescheid für das Projekt vorliegen.

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Mit der neuen Fabrik, die drei Monate früher fertig wurde als geplant, verdoppelt Infineon seine Produktionskapazitäten am Standort Dresden und schafft die weltweit größte Fabrik für intelligente Leistungshalbleiter.

Infineon will Produkte liefern, die es für KI-Revolution braucht

Das Medieninteresse war am Donnerstag riesig.
Das Medieninteresse war am Donnerstag riesig.  © Pia Lucchesi

Infineon will mit seinen Chips aus der Smart Power Fab die Digitalisierung und Dekarbonisierung vorantreiben und Produkte liefern, die es für eine KI-Revolution braucht. Einsatzorte der Chips werden sein: Fahrzeuge, Rechenzentren, Industrieanlagen und der Ausbau der Erneuerbaren Energien.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (51, CDU) sprach von "Gänsehautmomenten".

Er blickte zurück auf die Anfänge der Mikroelektronik in Dresden zu DDR-Zeiten, die Aufbruchstimmung in den 1990er-Jahren, als die ersten Chipfabriken an die Elbe kamen, und die Power, die heute Silicon Saxony besitzt. Kretschmer: "An diesem Standort bündelt sich eine unfassbare Kraft."

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"Die Investition zeigt, dass eine hochmoderne und wettbewerbsfähige Halbleiterfertigung hierzulande möglich ist", beglückwünschte Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU) in einer Live-Schaltung Infineon.

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Zusammen mit Auszubildenden freuen sich Jochen Hanebeck, Vorstandsvorsitzender von Infineon (Mitte rechts), Karsten Wildberger (CDU, Mitte links), Bundesminister für Digitalisierung und Staatsmodernisierung, Michael Kretschmer (CDU, 4.v.r.), Ministerpräsident von Sachsen, und OB Dirk Hilbert (FDP, 2.v.r.) über die Eröffnung.
Zusammen mit Auszubildenden freuen sich Jochen Hanebeck, Vorstandsvorsitzender von Infineon (Mitte rechts), Karsten Wildberger (CDU, Mitte links), Bundesminister für Digitalisierung und Staatsmodernisierung, Michael Kretschmer (CDU, 4.v.r.), Ministerpräsident von Sachsen, und OB Dirk Hilbert (FDP, 2.v.r.) über die Eröffnung.  © Robert Michael/dpa
Das neue Werk wird am Donnerstag offiziell in Betrieb gehen.
Das neue Werk wird am Donnerstag offiziell in Betrieb gehen.  © Robert Michael/dpa

Merz strahlte Zuversicht aus und nannte die Fabrik-Eröffnung einen Meilenstein. Der Bundeskanzler sagte: "Das ist ein starkes Signal für den Industriestandort Deutschland und Europa. Sie haben gezeigt, dass es vorangehen kann. Das ist der neue Maßstab für Deutschland."

Titelfoto: Montage: Robert Michael/dpa (2)

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