24 Kilometer Rohrpost und Roboter im Tunnel: Dresdner Uniklinik baut sich die Zukunft

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Dresden - Im Januar wurde Richtfest gefeiert, seitdem läuft der Innenausbau, wächst das neue "Zentrum für seelische Gesundheit und Altersforschung" am Uniklinikum weiter. Der Freistaat investiert rund 100 Millionen Euro in den modernen Bau, der auch speziell auf die Bedürfnisse der Patienten eingerichtet wird.

So sieht das "Zentrum für seelische Gesundheit und Altersforschung" aus.
So sieht das "Zentrum für seelische Gesundheit und Altersforschung" aus.  © Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden

Im Zentrum (79 Zimmer mit 156 Betten) sollen psychisch kranke Menschen verbesserte Therapien erhalten, auch demenzkranke Patienten behandelt werden.

Zudem beherbergt das fünfstöckige Gebäude mit Parkhaus (65 Plätze) auch ein labordiagnostisches Zentrum. Darin sollen auch Blut- oder Gewebeproben, die während Operationen genommen werden, analysiert werden. "Zum schnellen Transport der Proben wird darum eine Rohrpostanlage eingebaut", sagt Klinikums-Vorstand Frank Ohi (47).

Aktuell erstrecken sich die Rohrleitungen im Klinikum über acht Kilometer, sollen in den nächsten Jahren auf 24 Kilometer wachsen.

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Mittels "Wirtschaftstunneln" wird das Haus mit anderen vernetzt. Fahrbare Roboter sollen darin später automatisch Container verladen und transportieren können.

"Wir versuchen effizient zu sein ohne großen Personalaufwand", so Ohi. Für den Transport von Patienten gibt es Brückenanbindungen ins Nachbarhaus.

Das Rohrpostsystem wächst weiter.
Das Rohrpostsystem wächst weiter.  © Steffen Füssel
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Stolz auf den wachsenden Bau: Frank Ohi (47) ist der kaufmännische Vorstand des Uniklinikums.
Stolz auf den wachsenden Bau: Frank Ohi (47) ist der kaufmännische Vorstand des Uniklinikums.  © Steffen Füssel

Auch für Demenz-Patienten werden Gänge ohne Sackgassen gebaut, Licht- und Farbkonzept (Lavendeltöne) angepasst. So können Beleuchtungsstufen Tag- und Nachtrhythmus simulieren. Ende 2025 soll der Bau fertig werden.

Titelfoto: Fotomontage: Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden//Steffen Füssel

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