50 Lokale machen mit: Kochsternstunden tafeln wieder lecker auf

Dresden - Am liebsten isst Tourismus-Ministerin Barbara Klepsch (60, CDU) Pellkartoffeln mit Quark und Leberwurst. Das Hausmannskost-Gericht gibt es zwar bei den "Kochsternstunden" nicht - trotzdem ist die Politikerin gern und noch dazu erste Schirmherrin des Restaurantwettbewerbs.

Schirmherrin Barbara Klepsch (60, l.) und Projektleiterin Anne Zeumer (41) freuen sich auf die "Kochsternstunden".  © Holm Helis

50 Lokale in Dresden und Umgebung, Chemnitz und Leipzig beteiligen sich an den Schlemmer-Wochen, die vom 6. Februar bis 15. März in einer umsatzschwachen Gastro-Zeit Gäste anlocken sollen.

Um zu schlemmen, aber auch um neue Lokale zu entdecken. "Alle kann ich natürlich nicht testen, aber drei Restaurants möchte ich besuchen, darunter auch den 'Heiderand' in Dresden", verspricht die Ministerin, die - wie auch ihr Mann - selbst am Herd steht. Ein Thermomix kommt ihr nicht ins Haus. Rouladen, gefüllt mit Knacker (!) und Zwiebeln, sind ihre Spezialität.

Die "Kochsternstunden" machen in der 16. Auflage das, was der Freistaat mit seiner aktuellen Initiative "So schmeckt Sachsen" befördern will - die Kulinarik in den Mittelpunkt stellen.

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Und da reicht das Repertoire der "Kochsternstunden" vom Drei- bis zum Elf-Gänge-Menü. Aufgetafelt wird im Traditionsgasthaus genauso wie im Pop-up-Lokal. Um zehn Teilnehmer ist der Wettbewerb reicher gegenüber dem Vorjahr.

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Nicole Hieke (37) und Elvis Herbek (44) vom Restaurant "finesse" gewannen 2025 die "Kochsternstunden".  © Holm Helis
Im "Hirschsalon" gibt es eine moderne "Donauwellen"-Variante zum Dessert.  © Holm Helis
Sieht aus wie ein Dessert mit Brom- und Himbeeren. Ist aber ein Brioche-Bagel mit Thunfisch, Yuzu, Kaviar. Angerichtet vom Vorjahressieger Elvis Herbek.  © Holm Helis

Elf Lokale sind Neueinsteiger

Azubi Sophie Elster (16) gibt im "Hirschsalon" einen Vorgeschmack auf das Kochsternstunden-Dessert.  © Holm Helis

Elf Lokale - u.a. die Brasserie Bateau, das Café Toscana, das Weingut Friedrich Aust oder die Burrata-Manufaktur Gioia - sind Neueinsteiger.

Die Preisspanne reicht von 39 Euro für ein Drei-Gänge-Menü (ohne Getränke) in der Radebeuler Lößnitztalschänke oder im Pirnaer Ranunkelhof bis hin zu 189 Euro (mit Getränken) in Verena Leisters Foodlab.

Bewertet werden vom Gast wie gehabt: Service, Kochkunst, Kreativität, Getränke, Ambiente und Preis-Leistungs-Verhältnis. Im Vorjahr sicherte sich das Dresdner Restaurant "finesse" Doppelgold - in Gesamtwertung und Service.

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Tipps für experimentierfreudige Genießer: Im Weingut Aust gibt es Wels mit geräucherter Rotwurst. Sachsens erster Sternekoch Mario Pattis serviert gebackenen Kalbskopf.

Was sich hinter "Schaufelstück 48-60" verbirgt, gilt es in Weigelts Kochkontor zu kosten. Alle Infos/Menüs unter www.kochsternstunden.de

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