Achtung, Schnee und Glätte! Über 40 Fahrzeuge räumen Dresdens Straßen
Dresden - Die einen hofften, dass es endlich wieder vorbei ist, die anderen freuen sich auf mehr: Ganz Dresden ist seit Montag wieder von Schnee bedeckt. Die Straßen sind glatt, die Fußwege auch - doch wie geht's weiter?
Am Montag war der Schneefall in Dresden noch recht reichlich. Tagsüber rieselten leichte Flocken vermischt mit Regen herab.
Gegen Montagabend bemerkte man dann langsam den Umschwung - die Wassertropfen gefroren an den Fensterscheiben der Autos, draußen wurde es allmählich glatter.
In der Nacht zu Dienstag wurde es durch den bestehenden Frost im Boden sowie den Schneeregen und Nassschnee ungemütlich auf den Straßen. Damit die Dresdner ihre Wege dennoch sicher aufnehmen konnten, startete der Winterdienst mit 48 Mitarbeitern und 45 Fahrzeugen in der Stadt bereits um 4 Uhr morgens.
Das Hauptstreckennetz soll dabei komplett bestreut werden, um mehr Sicherheit zu gewähren. An höher gelegenen Orten wurde teils geräumt.
Auch die Glättemeldungen der DVB werden nach und nach abgearbeitet. Trotzdem ist weiterhin Vorsicht geboten, vor allem an Kreuzungen und Nebenstrecken.
Der Wetterdienst warnte am Dienstagvormittag vor noch mehr Schnee und Glätte. Ein bis drei Zentimeter sollen noch dazukommen, in Staulagen können es sogar bis zu fünf Zentimeter Neuschnee sein.
Minusgrade in Dresden und Unfall auf der A4
Die Temperaturen halten sich zwischen null und zwei Grad. Am restlichen Dienstag soll Schneeregen auf uns zukommen, erst in der Nacht rieseln dann wieder die Flocken.
Die aktuellen Wetterbedingungen werden voraussichtlich bis zum Mittwochabend abflachen - trotz der Temperaturen im Minusbereich soll es keinen Neuschnee geben. Erst ab dem Wochenende steigen die Temperaturen auf bis zu acht Grad.
Wie die Polizei mitteilte, ereignete sich am Dienstagvormittag um 5 Uhr morgens ein größerer Unfall auf der A4 in Richtung Chemnitz an der Abfahrt Dresden-Neustadt.
Durch die schwierigen Straßenverhältnisse kam ein 28-jährigher Lkw (Mercedes Actros) ins Rutschen und knallte an der Seite mehrmals gegen Schallschutzwände und an die Mittelleitplanke. Auch ein vorbeifahrender Renault-Laster (Fahrer 43 Jahre) wurde durch das schleudernde Fahrzeug erfasst.
Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Der entstandene Schaden beläuft sich auf rund 30.000 Euro.
Aufgrund der Bergungs- und Räumungsarbeiten entstand in dem Bereich der A4 ein längerer Stau.
Titelfoto: Bildmontage: Robert Michael/dpa; Screenshot/wetteronline.de

