Dresden - In Gruna haben die Arbeiten für das neue Stadtteilhaus begonnen. Dabei wird die Villa Akazienhof aus ihrem jahrzehntelangen Dornröschenschlaf geweckt.
Das historische Gebäude wird grundhaft saniert. Mitte des 19. Jahrhunderts als Landhaus errichtet, nutzte später die Fotopapier-Firma Mimosa AG das Anwesen.
Zu DDR-Zeiten war es Hort und Kindergarten, seit 1996 steht die Villa leer und verfällt. Nur der Garten wurde zuletzt noch von Vereinen als Veranstaltungsort genutzt.
Nun werden Mauern und Decken ertüchtigt, der Dachstuhl erneuert, die Hausinstallation modernisiert.
Dabei soll ein größtmöglicher Teil der Gebäudesubstanz erhalten werden, um den Charakter der historischen Villa zu bewahren. Die Kosten betragen rund 3,95 Millionen Euro, davon werden 70 Prozent gefördert.
Das Stadtteilhaus soll ein zentraler Ort für Begegnung, Kultur, Beratung und bürgerschaftliches Engagement werden. Ende 2027 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, im Frühjahr 2028 der Betrieb starten.