Lebensmittel-Kontrolleure in Dresden ziehen Bilanz: Das ist das Ergebnis
Dresden - Lebensmittel sollen sicher, hygienisch und korrekt gekennzeichnet sein. Darum überprüft die städtische Lebensmittelüberwachung mit 39 Fachleuten Betriebe jeder Größe.
Das reicht von landwirtschaftlichen Produktionsbetrieben, Groß- und Einzelhandelsgeschäften über Automaten und Transportfahrzeuge, Gastronomie und Großküchen bis hin zu Apotheken, Kosmetikstudios und Tabakgeschäften.
Im vergangenen Jahr wurden 6400 Betriebe erfasst (ähnlich 2024). Mitarbeiter führten knapp 6600 Kontrollen (2024: 6300) vor Ort durch, in der Regel unangekündigt.
2800 Proben wurden ausgewertet, der überwiegende Teil "entsprach den gesetzlichen Anforderungen", so ein Stadtsprecher. Bei 470 Proben gab's Beanstandungen, davon 303 für Verstöße der Kennzeichnung wie etwa Fehler beim Zutatenverzeichnis oder Mindesthaltbarkeitsdatum.
"Nur bei 53 Proben wurde eine mikrobiologische Beanstandung festgestellt. Im Vergleich zu 2024 waren damit etwa 100 Proben weniger zu beanstanden", sagt der Sprecher.
Außerdem wurden mehr als 5000 Schlachttier- und Fleischuntersuchungen bei gewerblichen Schlachtungen durchgeführt sowie nahezu 5000 Trichinen-Untersuchungen, die etwa bei Hausschweinen und Wildschweinen vorgeschrieben sind.
Titelfoto: dpa/Jens Büttner
