Nächstes Quartier fast fertig: In der Friedrichstadt hat sich die Einwohnerzahl verdoppelt
Dresden - Nur neun Monate nach der Grundsteinlegung wurde am Donnerstag Richtfest der Fröbelhöfe gefeiert, dem Großbauprojekt der immer schneller wachsenden Friedrichstadt. Ende nächstes Jahres sollen hier gut Hundert Familien einziehen können. Der Bauherr hat das Gelände nebenan schon im Blick.
An der Löbtauer Ecke Fröbelstraße sind auf 5700 Quadratmetern in den letzten Monaten die Rohbauten von acht Mehrfamilienhäusern entstanden. 99 Zwei- bis Fünf-Raum-Wohnungen, dazu Gewerbeflächen im Erdgeschoss, sollen dort bis ins vierte Quartal 2027 stehen.
Mehr als ein Viertel davon seien bereits verkauft. Der Großteil der Käufer wolle selbst einziehen und nicht mit dem Wohnraum spekulieren, wie Ján Horváth, Prokurist des Bauherren CTR, verriet. Im Marina Garden etwa, ein anderes CTR-Projekt oberhalb des Neustädter Hafens, seien es überwiegend Kapitalanleger.
Der Tscheche weiß, wovon er spricht. CTR hat 2025 und 2026 jede vierte neu gebaute Wohnung in Dresden zu verantworten.
Seit dem ersten Projekt, der Residenz am Zwinger, hätten sie weit über 700 Wohnungen in nun fünf Großprojekten in die Stadt gezimmert. Wenn die Fröbelhöfe 1 fertig sind, soll schon Teil 2 nebenan beginnen. Der Bauantrag dafür wurde in diesem Monat eingereicht, so Horváth.
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Baubürgermeister Kühn voll des Lobes
Respekt und Glückwünsche kamen von Baubürgermeister Stephan Kühn (46, Grüne): "Wir brauchen 22.000 Wohnungen bis 2035. Da könnte man denken, 100 sind ein Tropfen auf den heißen Stein. Aber nein: Wir brauchen genau dieses Engagement mutiger Investoren."
Die Friedrichstadt habe sich laut Kühn in den letzten Jahren mehr als verdoppelt. Neben Mühlen- und Hafen-Ausbau stehe auch das neue Ostra-Quartier in den Startlöchern.
In den Fröbelhöfen folgen nun Fassaden und Innenhof mit viel Grün, automatischer Bewässerung und E-Ladesäulen mit Strom vom Dach.
Das übrigens eine Besonderheit aufweist: Der klassische Holzdachstuhl wurde hier trotz schwieriger Bedingungen verbaut.
Der ist nicht nur gut fürs bessere Raumklima, sondern hilft sicher auch, schicke Penthäuser verkaufen ...
Titelfoto: Petra Hornig

