Coronavirus in Dresden: Inzidenz in allen sächsischen Regionen einstellig

Die Corona-Krise in Dresden: Die Stadt selbst meldete seit Beginn der Pandemie 30.605 mit dem Virus infizierte Menschen, aktuell liegt die Zahl der aktiven Infektionen bei 118. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 6,6 (Stand: 19. Juni, 12 Uhr; Vortag: 5,7). Der Wert des RKI liegt bei 5,6 (Stand: 18. Juni, 3.12 Uhr; Vortag: 4,5).

Weil die Fallzahlen sinken und das schöne Wetter wieder lockt, tummeln sich auch mehr Menschen am Dresdner Elbufer.
Weil die Fallzahlen sinken und das schöne Wetter wieder lockt, tummeln sich auch mehr Menschen am Dresdner Elbufer.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Aufgrund der gesunkenen Inzidenz ist am 19. Mai in Dresden die Corona-Notbremse außer Kraft getreten.

Statt des Infektionsschutzgesetzes ist nun wieder die sächsische Corona-Schutzverordnung in Kraft.

Damit können sich die Menschen in der Landeshauptstadt endlich über Lockerungen freuen. Das heißt jedoch nicht, dass alle Corona-Regeln aufgehoben werden.

Gewitter in Sachsen im Anmarsch: Und es wird immer heißer!
Dresden Wetter Gewitter in Sachsen im Anmarsch: Und es wird immer heißer!

Wir halten Euch hier im Ticker zur aktuellen Lage in Dresden und Sachsen auf dem Laufenden.

+++ Ältere Corona-Updates aus Dresden und Sachsen findet Ihr im TAG24-Coronavirus-Newsarchiv +++

Alle weiteren Infos aus Deutschland und der Welt gibt's in unserem Corona-Liveticker.

Update, 19. Juni, 19.33 Uhr: Mehrere Menschen in Dresdner Wohnhaus mit Delta infiziert

Die Delta-Variante scheint sich in Dresden immer weiter auszubreiten: Nun müssen 150 Bewohner eines Wohnhauses auf die Mutation getestet werden!

Mehr dazu hier: Erneut Corona-Gefahr in Dresdner Wohnhaus: Schon vier Personen mit Delta-Variante infiziert!

Update, 19. Juni, 16.48 Uhr: Zulauf bei Querdenken auf dem Altmarkt eher gering

Bei der Querdenken-Kundgebung auf dem Altmarkt in Dresden haben sich weniger Menschen beteiligt als erwartet.

Mehr dazu hier: Querdenker-Demo! Zulauf bei Kundgebung auf dem Altmarkt eher gering

Update, 19. Juni, 12.16 Uhr: Aktuelle Fallzahlen aus Dresden

Die sächsische Landeshauptstadt meldete am Samstag neun weitere Infektionen mit dem Coronavirus.

Weitere Todesfälle gab es nicht.

18 weitere Menschen gelten mittlerweile als genesen.

Laut RKI steigt die Inzidenz leicht auf 5,6 (Vortag: 4,5) und laut Stadt auf 6,6 (Vortag: 5,7).

Update, 19. Juni, 11.50 Uhr: Köpping für mehr Länderkompetenz beim Management der Pandemie

Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping hat im Rückblick auf das Management der Pandemie Fehler eingeräumt.

Ein Problem seien die Bund-Länder-Runden gewesen, die es ab Herbst gegeben habe, sagte die SPD-Politikerin am Samstag in einer Diskussionsrunde beim sächsischen Ärztetag.

Die Länder hatten in der ersten Welle gezeigt, dass sie selbstständig handeln können. Später habe sich dann auch Sachsen an die Bund-Länder-Beschlüsse halten müssen.

"Das ist aus meiner Sicht ein eklatanter Fehler gewesen, weil ich glaube, dass es besser ist, wenn die Länder entscheiden."

Rückblickend sei es auch falsch gewesen, dass Sachsen zu Beginn der zweiten Welle in seinen Verordnungen auf regionale Lösungen gesetzt habe.

Sie würde heute "keine regionalen Regelungen mehr zulassen", sagte Köpping. "Wir brauchen landesweite Regelungen."

Ein Fehler sei es auch gewesen, im Herbst den sogenannten kleinen Grenzverkehr zum stark betroffenen Nachbarland Tschechien nicht eher gestoppt zu haben. Dadurch hätte man Infektionen verhindern können.

Köpping kündigte zudem an, dass die Gesundheitsämter in Sachsen personell, finanziell und digital besser ausgestattet werden sollen.

Update, 19. Juni, 10 Uhr: Corona-Inzidenz in allen sächsischen Regionen einstellig

Die Corona-Inzidenz ist inzwischen in allen 13 sächsischen Regionen einstellig.

Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert für den gesamten Freistaat am Samstag mit 5,2 ein. Das war ein erneuter Rückgang im Vergleich zum Freitag (6,1).

Auch bundesweit sank die Inzidenz mit 9,3 erstmals seit September wieder in den einstelligen Bereich.

Von den zehn Landkreisen und drei kreisfreien Städten hat das Vogtland mit 2,2 die niedrigste Inzidenz. Den höchsten Wert von 9,9 weist das Erzgebirge aus. Er gibt an, wie viele Ansteckungen mit dem Virus es je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen gegeben hat.

Laut RKI wurden sechs neue Todesfälle gemeldet. Damit sind seit Beginn der Pandemie 10.017 Corona-Patienten in Sachsen gestorben.

Update, 18. Juni, 18.42 Uhr: Köpping schlägt Alarm - fast 7000 Impftermine nicht wahrgenommen!

Angesichts Tausender nicht wahrgenommener Impftermine hat Sachsen Gesundheitsministerin Petra Köpping an die Impfbereitschaft der Sachsen appelliert.

"Das hochsommerliche Wetter und die gesunkenen Infektionszahlen dürfen uns nicht täuschen oder gar zu Leichtsinn verleiten", erklärte die SPD-Politikerin.

Von mehr als 60.000 geplanten Zweitimpfungen sollen nur gut 53.000 durchgeführt worden sein. Fast 7000 Termine fielen demnach aus. In rund 3300 Fällen waren die Personen nicht zu ihrem Impftermin erschienen.

Daher habe nicht die Möglichkeit bestanden, die Termine an andere Impfwillige zu vergeben. Die anderen Termine wurden über das System storniert.

Köpping mahnte an, den Termin im Impfzentrum rechtzeitig zu stornieren. Zudem wies sie angesichts der sich ausbreitenden Delta-Variante darauf hin, dass nur doppelter Impfschutz helfe.

"Wer denkt, er kann sich seine zweite Impfung im Herbst holen, wenn es nötig ist, der täuscht sich", sagte Köpping. Bis dahin sei man vor allem gegen eine Infektion mit der zuerst in Indien nachgewiesenen Delta-Variante relativ ungeschützt.

Bereits jetzt warnen Fachleute vor einer vierten Welle im Herbst. "Deshalb appelliere ich eindringlich, sich im vorgegebenen Abstand unbedingt die zweite Impfung geben zu lassen. Wir dürfen keine Termine ausfallen lassen", meinte die Ministerin.

Ministerin Petra Köpping wirbt für die Impfung.
Ministerin Petra Köpping wirbt für die Impfung.  © Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 18. Juni, 12.20 Uhr: Aktuelle Fallzahlen aus Dresden

Die sächsische Landeshauptstadt meldete am Freitag elf neue Infektionen mit dem Coronavirus.

Eine Person musste aufgrund des Virus ins Krankenhaus eingewiesen werden. Weitere Todesfälle gab es nicht.

Acht weitere Menschen gelten mittlerweile als genesen.

Laut RKI beträgt die Inzidenz nur noch 4,5 (Vortag: 6,6) und laut Stadt 5,7 (Vortag: 6,8).

Sachsen, Dresden: Tische und Stühle stehen im Außenbereich eines Restaurants auf dem Altmarkt vor der Frauenkirche.
Sachsen, Dresden: Tische und Stühle stehen im Außenbereich eines Restaurants auf dem Altmarkt vor der Frauenkirche.  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 17. Juni, 11.30 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen geht weiter zurück

Die Corona-Inzidenz in Sachsen geht auf niedrigem Niveau noch weiter zurück.

Das Robert Koch-Institut bezifferte die Sieben-Tages-Inzidenz am Freitag auf 6,1. Am Vortag hatte der Wert bei 7,1 gelegen.

Er gibt an, wie viele Ansteckungen es je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen gegeben hat.

Bundesweit lag die Inzidenz bei 10,3. Laut RKI wurden 13 neue Todesfälle gemeldet.

Damit hat die Zahl der gestorbenen Corona-Patienten in Sachsen die Schwelle von 10.000 überschritten. Das RKI registrierte seit Beginn der Pandemie 10.011 Todesfälle.

Update, 17. Juni, 7 Uhr: Dynamo: Geimpft, getestet oder genesen! Fans dürfen zum Start ins Stadion

So schnell sind vier Wochen Pause um! Die Aufsteiger sind am Donnerstag in die neue Saison gestartet. Am Uniklinikum begann Dynamo Dresden mit den sportmedizinischen Leistungstests.

Offiziell ins Training startet der Zweitligist Samstag um 15 Uhr im Rudolf-Harbig-Stadion - mit Fans!

Mehr dazu erfahrt Ihr im TAG24-Artikel Dynamo: Geimpft, getestet oder genesen! Fans dürfen zum Start ins Stadion.

Update, 17. Juni, 19.01 Uhr: Köpping über Pandemie-Bekämpfung: Hätten früher reagieren müssen

Gesundheitsministerin Petra Köpping (63, SPD) lässt einem Medienbericht zufolge das Corona-Krisenmanagement in ihrem Haus auf Fehler prüfen.

Die Todeszahlen in Sachsen seien erschreckend hoch, sagte Köpping laut der "Sächsischen Zeitung". Darum wolle sie den Gründen für die Entwicklung nachgehen.

In Sachsen sind laut Robert Koch-Institut etwa 10.000 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Deutschlandweit wird die Zahl der Todesfälle auf etwa 90.100 beziffert. Mehr dazu lest Ihr bei TAG24 unter "Erschreckende Todeszahlen: Laut Köpping hätte Sachsen 'Grenzen eher schließen müssen'".

Sachsens Gesundheitsministerin, Petra Köpping (63, SPD) lässt das Corona-Krisenmanagement prüfen.
Sachsens Gesundheitsministerin, Petra Köpping (63, SPD) lässt das Corona-Krisenmanagement prüfen.  © Robert Michael/dpa

Update, 17. Juni, 17.28 Uhr: Weitere Person positiv auf Delta-Variante getestet

In Dresden ist nach dem Ausbruch der als hoch ansteckend geltenden Delta-Variante des Coronavirus an drei Bildungseinrichtungen bislang nur eine weitere Person positiv getestet worden. Wie das Gesundheitsamt am Donnerstag mitteilte, betrifft der Fall die Kita Spatzenvilla. An der ebenfalls betroffenen Grundschule und der Oberschule fielen die Tests der Kontaktpersonen dagegen negativ aus.

An allen drei Bildungseinrichtungen war die Virusvariante nachgewiesen worden. Zurückzuführen sind die Fälle dem Gesundheitsamt zufolge auf drei Kinder einer Familie, die positiv getestet wurden und jeweils verschiedene Einrichtungen besuchten.

In Dresden wurde eine weitere Person positiv auf die hoch ansteckende Delta-Variante des Coronavirus' getestet.
In Dresden wurde eine weitere Person positiv auf die hoch ansteckende Delta-Variante des Coronavirus' getestet.  © Waltraud Grubitzsch/dpa

Update, 17. Juni, 12.55 Uhr: Mehr Arbeit für Sachsens Datenschutzbeauftragten wegen Corona

Die zunehmende Digitalisierung in der Corona-Pandemie hat im vergangenen Jahr den Beratungsaufwand beim Sächsischen Datenschutzbeauftragten deutlich erhöht.

Die Zahl der Beratungen stieg um fast 70 Prozent auf 1019 gegenüber dem Vorjahr mit 608, wie Andreas Schurig bei der Übergabe seines Tätigkeitsberichts an den Landtag am Donnerstag in Dresden bilanzierte.

Der immer häufigere Austausch personenbezogener Daten gehe oftmals mit datenschutzrechtlichen Fragen einher.

Vor allem öffentliche Stellen wandten sich mit ihren Anliegen an den Beauftragten - die Zahl der Beratungen in diesem Bereich hat sich mit 834 gegenüber 2019 mehr als verdoppelt -, aber auch zahlreiche Unternehmen und Bürger.

Der 180-seitige Bericht weist einen deutlichen Anstieg bei gemeldeten Datenschutzverletzungen aus.

Zudem gingen Hunderte Beschwerden zu datenschutzrelevanten Sachverhalten sowie Anfragen ein, etwa zur Kontaktnachverfolgung durch Gesundheitsämter, zum Datenschutz im Homeoffice, zur Datenverarbeitung bei der Lernplattform LernSax, zu Gesundheitsbestätigungen für den Schulbesuch, zu Angaben von Masken-Befreiungsattesten oder auch zur Weitergabe von Listen mit positiv Getesteten und in Quarantäne befindlichen Personen an die Polizei.

Titelfoto: Unsplash/Alexander Henke

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