Coronavirus in Dresden: Inzidenz sinkt am Samstagmorgen auf 74,9

Die Corona-Krise in Dresden: Die Stadt selbst meldete seit Beginn der Pandemie 29.802 mit dem Virus infizierte Menschen, aktuell liegt die Zahl der aktiven Infektionen bei 1267. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 82,8. (Stand: 15. Mai, 12 Uhr). Der Inzidenz-Wert des RKI liegt bei 74,9 (Stand: 15. Mai, 7.20 Uhr).

Auf der Brühlschen Terrasse in Dresden sind wegen der Coronavirus-Pandemie und dem Lockdown deutlich weniger Personen unterwegs als gewohnt.
Auf der Brühlschen Terrasse in Dresden sind wegen der Coronavirus-Pandemie und dem Lockdown deutlich weniger Personen unterwegs als gewohnt.  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Im Freistaat gilt seit dem 24. April die Corona-Notbremse mit verschärften Maßnahmen.

Wir halten Euch hier im Ticker zur aktuellen Lage in Dresden und Sachsen auf dem Laufenden.

+++ Ältere Corona-Updates aus Dresden und Sachsen findet Ihr im TAG24-Coronavirus-Newsarchiv +++

Alle weiteren Infos aus Deutschland und der Welt gibt's in unserem Corona-Liveticker.

Update, 14. Mai, 16.30 Uhr: MP Kretschmer für mehr Freiheiten schon nach erster AstraZeneca-Dosis

Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (46, CDU) fordert mehr Freiheiten beim Reisen auch für Bürger, die bisher nur eine erste Dosis des Corona-Impfstoffs AstraZeneca erhalten haben. Mehr dazu hier: Ministerpräsident Kretschmer für mehr Freiheiten schon nach erster AstraZeneca-Dosis.

Update, 14. Mai, 13 Uhr: Aktuelle Fallzahlen für Dresden

Die sächsische Landeshauptstadt meldete am Samstag acht Neuinfektionen und keine weiteren Todesfälle.

Insgesamt gab es damit in Dresden 29.802 Corona-Erkrankungen und 1060 Sterbefälle seit Beginn der Pandemie. 76 weitere Patienten gelten als genesen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz sank laut RKI auf 74,9 (Vortag: 87,3) an. Laut Angaben der Stadt Dresden liegt die Inzidenz derzeit bei 82,8 (Vortag: 89,1).

Update, 14. Mai, 10.49 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen sinkt weiter, vier Regionen unter 100

Bei der Corona-Pandemie deutet sich auch in Sachsen eine leichte Entspannung an. Die Zahl der täglichen Neuansteckungen ging am Samstag weiter zurück. Nach Angaben des Robert Koch-Institutes (RKI) lag die 7-Tage-Inzidenz bei 122,6. Sachsen ist hinter Thüringen (132,1) das Bundesland mit der höchsten Inzidenz. Bundesweit sank sie am Samstag auf 87,3. Den geringsten Wert hat Schleswig-Holstein (39,1).

In Sachsen selbst gibt es weiter ein sehr differenziertes Bild. Mit dem Landkreis Mittelsachsen (238,1) und dem Erzgebirgskreis (236,8) liegen zwei der drei bundesweit am stärksten betroffenen Regionen im Freistaat. Nur in Coburg 255,6 ist der Wert noch höher. Vier Gebiete in Sachsen liegen inzwischen unter der Schwelle von 100: die Städte Leipzig (59,9) und Dresden (74,9) sowie der vormalige Corona-Hotspot Vogtland (78,3) und Nordsachsen (91,5).

Das RKI registrierte für Sachsen binnen 24 Stunden 610 nachgewiesene Neuinfektionen und fünf weitere Todesfälle. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie im Freistaat 277.434 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 9372 Frauen und Männer sind an oder mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Auch in Dresden wird weiterhin fleißig auf das Coronavirus getestet.
Auch in Dresden wird weiterhin fleißig auf das Coronavirus getestet.  © Sebastian Kahnert/dpa

Update, 14. Mai, 10.26 Uhr: Jugendarbeitslosigkeit in Sachsen in der Pandemie gestiegen

Die Jugendarbeitslosigkeit in Sachsen ist in der Corona-Pandemie gestiegen. Der Anteil Betroffener betrug einer Statistik zufolge im vergangenen Jahr 7,0 Prozent - 1,5 Prozentpunkte mehr als im Bundesdurchschnitt. 2019 waren es im Freistaat 6,1 Prozent.

"Zu vielen jungen Menschen in Sachsen fehlt die Perspektive. Durch die Corona-Pandemie hat sich die Lage noch verschlimmert", sagte Sabine Zimmermann, Bundestagsabgeordnete der Linken aus Zwickau, am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. Der Anteil habe in Sachsen wie schon im Vorjahr höher gelegen als die Arbeitslosenquote für alle zivilen Erwerbspersonen. Bundesweit sei das hingegen umgekehrt. Mehr zu diesem Thema lest Ihr bei TAG24 unter "Perspektive fehlt: Jugendarbeitslosigkeit in Sachsen in der Pandemie gestiegen".

Linke-Politikerin Sabine Zimmermann (60) leitet im Bundestag den Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Sie hat jetzt die Zahlen zur Jugendarbeitslosigkeit erfragt.
Linke-Politikerin Sabine Zimmermann (60) leitet im Bundestag den Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Sie hat jetzt die Zahlen zur Jugendarbeitslosigkeit erfragt.  © Uwe Meinhold

Update, 14. Mai, 8.09 Uhr: Polizei will Corona-Proteste mit Großaufgebot unterbinden

Die Dresdner Polizei will an diesem Samstag Corona-Proteste von Anhängern der "Querdenken"-Bewegung unterbinden. Die Stadt hatte mehrere Versammlungen untersagt und das Verbot auch vom Verwaltungsgericht Dresden bestätigt bekommen. Der Anmelder war dann mit einem Eilantrag vor das Oberverwaltungsgericht nach Bautzen gezogen. Dieses bestätigte das Verbot am Freitagabend und schloss sich im Wesentlichen den Argumenten des Verwaltungsgerichts an.

Die Verwaltungsrichter in Dresden waren der Prognose der Landeshauptstadt gefolgt, wonach von den Versammlungen mit insgesamt 5000 angemeldeten Teilnehmern nicht vertretbare Corona-Gefahren für Teilnehmer, Polizisten und Passanten ausgehen, die nur durch ein Verbot zu vermeiden sind.

Die Polizei hat sich wie bei früheren Anlässen darauf eingestellt, dass Kritiker der Corona-Schutzmaßnahmen trotz des Demonstrationsverbots in die Innenstadt kommen. Es wird mit erheblichen Verkehrseinschränkungen gerechnet.

Update, 14. Mai, 7.28 Uhr: Kretschmer zieht Corona-Notbremse des Bundes in Zweifel

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU) hat die Notwendigkeit bundeseinheitlicher Regeln im Kampf gegen die Corona-Pandemie infrage gestellt. "Die Bundesnotbremse hat viel Aufregung ausgelöst. Es ist nicht gelungen, die Bevölkerung von der Notwendigkeit dieser Maßnahmen zu überzeugen", sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Zwar sei es legitim, wenn der Bundesgesetzgeber handele. "Aber wir müssen sehen, dass wir uns in einer Spirale befinden, die Politik und Bevölkerung auseinanderbringt. Das ist nicht gut", betonte Kretschmer. "Wir sollten daraus lernen, dass regionale Entscheidungen besser sind als das Eingreifen durch den Bund." Mehr zu diesem Thema lest Ihr bei TAG24 unter "Sachsen-MP Kretschmer zieht Corona-Notbremse in Zweifel".

Michael Kretschmer (45, CDU), Ministerpräsident von Sachsen.
Michael Kretschmer (45, CDU), Ministerpräsident von Sachsen.  © Sebastian Kahnert/dpa

Update, 14. Mai, 20.35 Uhr: OVG bestätigt Demoverbot

Das Oberverwaltungsgericht (OVG) bestätigt die vorige Entscheidung des Verwaltungsgerichts.

Die Einzelheiten zur Entscheidung des OVG lest Ihr im TAG24-Artikel "OVG bestätigt Verbot für Querdenken-Demo und Ersatzveranstaltungen".

Polizisten stehen während einer Kundgebung der "Querdenken"-Bewegung am Sächsischen Landtag.
Polizisten stehen während einer Kundgebung der "Querdenken"-Bewegung am Sächsischen Landtag.  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 14. Mai, 15 Uhr: Grundschulen sperren wieder auf

Angesichts sinkender Corona-Infektionszahlen dürfen die Grundschulen in Dresden wieder im eingeschränkten Regelbetrieb öffnen.

Was das bedeutet, erfahrt Ihr im TAG24-Artikel "Dresdner Grundschulen öffnen wieder im eingeschränkten Regelbetrieb".

Kinder dürfen wieder die Grundschulen der Landeshauptstadt besuchen.
Kinder dürfen wieder die Grundschulen der Landeshauptstadt besuchen.  © DPA/Robert Michael

Update, 14. Mai, 12.15 Uhr: Aktuelle Fallzahlen für Dresden

Die sächsische Landeshauptstadt meldete am Freitag 42 Neuinfektionen und keine weiteren Todesfälle.

Insgesamt gab es damit in Dresden 29.718 Corona-Erkrankungen und 1060 Sterbefälle seit Beginn der Pandemie. 113 weitere Patienten gelten als genesen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz sank laut RKI auf 87,3 (Vortag: 92) an. Laut Angaben der Stadt Dresden liegt die Inzidenz derzeit bei 89,1 (Vortag: 99,5). Es ist zwar der vierte Tag unter 100, aber aufgrund des gestrigen Feiertags erst der dritte Werktag.

Update, 14. Mai, 10.18 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen gesunken - Lockerungen in Leipzig

Die Zahl der täglichen Corona-Neuansteckungen geht in Sachsen weiter zurück. Nach Angaben des Robert Koch-Institutes lag die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen am Freitag bei 134.

Am Donnerstag betrug die Inzidenz noch 140,1. Sachsen ist damit hinter Thüringen (148) aber noch immer das am stärksten betroffene Bundesland. Bundesweit sank der Inzidenz-Wert am Freitag erstmals seit langem unter die Schwelle von 100 - die Neuansteckungsquote lag bei 97.

Titelfoto: Sebastian Kahnert/dpa

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