Coronavirus in Dresden: Inzidenz weiter unter 10

Die Corona-Krise in Dresden: Die Stadt selbst meldete seit Beginn der Pandemie 30.573 mit dem Virus infizierte Menschen, aktuell liegt die Zahl der aktiven Infektionen bei 186. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 8,4. (Stand: 14. Juni, 12 Uhr; Vortag: 8,1). Der Wert des RKI liegt bei 8,1 (Stand: 14. Juni, 12 Uhr; Vortag: 8,1).

Weil die Fallzahlen sinken und das schöne Wetter wieder lockt, tummeln sich auch mehr Menschen am Dresdner Elbufer.
Weil die Fallzahlen sinken und das schöne Wetter wieder lockt, tummeln sich auch mehr Menschen am Dresdner Elbufer.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Aufgrund der gesunkenen Inzidenz ist am 19. Mai in Dresden die Corona-Notbremse außer Kraft getreten.

Statt des Infektionsschutzgesetzes ist nun wieder die sächsische Corona-Schutzverordnung in Kraft.

Damit können sich die Menschen in der Landeshauptstadt endlich über Lockerungen freuen. Das heißt jedoch nicht, dass alle Corona-Regeln aufgehoben werden.

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Dresden Dynamo-Talent und seine Familie nach der Blitz-Abschiebung: "Was soll jetzt aus uns werden?"

Wir halten Euch hier im Ticker zur aktuellen Lage in Dresden und Sachsen auf dem Laufenden.

+++ Ältere Corona-Updates aus Dresden und Sachsen findet Ihr im TAG24-Coronavirus-Newsarchiv +++

Alle weiteren Infos aus Deutschland und der Welt gibt's in unserem Corona-Liveticker.

Update, 14. Juni, 22 Uhr: Maskenpflicht soll verlängert werden

Masken-Hammer im Freistaat! Selbst bei Inzidenz-Werten unter zehn sollen in Sachsen weiterhin Masken aufgesetzt werden.

In welchen Bereichen an der Regelung festgehalten werden soll und was sich lockern könnte, erfahrt Ihr im TAG24-Artikel "Maskenpflicht soll auch bei Inzidenz unter 10 bleiben! Das plant Sachsen ab Juli".

Petra Köpping (63, SPD), Sozialministerin von Sachsen, will an der Maskenpflicht festhalten.
Petra Köpping (63, SPD), Sozialministerin von Sachsen, will an der Maskenpflicht festhalten.  © dpa/Sebastian Kahnert

Update, 14. Juni, 17.32 Uhr: Digital-Impfpass hat kleinen Holper-Start in Sachsen

Sachsens Apotheken haben am Montag mit der Ausstellung von digitalen Corona-Impfnachweisen begonnen. Die Landesapothekerkammer geht davon aus, dass sich rund 80 Prozent der knapp 1000 Kollegen landesweit daran beteiligen.

"Die erste Stunde war es noch etwas holprig, seitdem läuft es störungsfrei", sagte Vizepräsident Göran Donner. Anfangs habe es Startschwierigkeiten mit einem Portal gegeben, jetzt könnten die Apotheken zuverlässig auf den Server des Robert Koch-Instituts zugreifen und erhielten von dort den QR-Code. Interesse an dem Nachtrag sei da, einen regelrechten Andrang von Geimpften gebe es jedoch nicht.

Noch im Laufe dieser Woche solle der digitale Impfpass auch in den Impfzenten eingeführt werden, sagte eine Sprecherin des Sozialministeriums. Sie geben dann künftig die QR-Codes nach der Impfung vor Ort aus. Diese können mit Hilfe einer App eingelesen und auf dem Smartphone gespeichert werden.

Der digitale Nachweis ist eine freiwillige Ergänzung des weiter gültigen gelben Papier-Impfhefts. Deutschland setzt damit ein Vorhaben der Europäischen Union um.

Dafür wurden einheitliche Details eines Zertifikats vereinbart, mit dem man Impfungen, Tests und überstandene Covid-19-Erkrankungen nachweisen kann. Die App dazu soll als Beleg bei gelockerten Corona-Beschränkungen eingesetzt werden können und zur Sommerferienzeit Reisen in Europa erleichtern.

Im Freistaat sind nach aktuellen Angaben des RKI inzwischen mindestens 27,1 Prozent der Bevölkerung - mehr als 1,1 Million Menschen - vollständig gegen das Coronavirus geimpft und 43,3 Prozent (gut 1,76 Millionen) mindestens einmal.

Ein Impfpass und ein Smartphone, auf dem die App CovPass läuft. Das gelbe Heftchen wird damit im Falle von Corona überflüssig.
Ein Impfpass und ein Smartphone, auf dem die App CovPass läuft. Das gelbe Heftchen wird damit im Falle von Corona überflüssig.  © Stefan Puchner/dpa

Update, 14. Juni, 12 Uhr: Corona-Zahlen für Dresden

Die Stadt Dresden meldete am Montag zwei neue Infektionen. Sterbefälle gab es keine weiteren.

Die Inzidenz beträgt laut der Stadt 8,4 (Vortag: 8,1). Das RKI meldet einen Wert von 8,1 (Vortag: 8,1).

Update, 14. Juni, 10.19 Uhr: Sachsen mit Corona-Wochen-Inzidenz unter 12

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen ist über das Wochenende in Sachsen weiter gesunken.

Nach der Übersicht des Robert Koch-Instituts (RKI) betrug er am Montagmorgen 11,8, nach 12,0 am Vortag. Dabei ist der Vogtlandkreis (1,8) weiter die Region mit der niedrigsten Ansteckungsquote im Freistaat. Mit dem Erzgebirge (26,9) und Mittelsachsen (22,0) lagen noch zwei Landkreise über der 20er Marke. Vier weitere Kreise und die Stadt Chemnitz (11,0) unterschritten sie, waren aber noch zweistellig; drei weitere sowie Leipzig (6,7) und die Landeshauptstadt Dresden (8,1) waren einstellig.

Laut RKI gab es 15 bestätigte Neuinfektionen gegenüber dem Vortag und keinen registrierten Todesfall, wie schon am Sonntag. Seit Pandemie-Beginn im März 2020 infizierten sich danach landesweit 285.427 Menschen. 9974 starben mit oder an Corona. An Wochenenden wird allerdings weniger getestet und gemeldet.

Update, 14. Juni, 7 Uhr: Dresdens Linke fordern mehr Gerechtigkeit bei den Corona-Impfungen

Neuer Corona-Antrag von den Linken: In Dresden sollen im gesamten Stadtgebiet unkomplizierte Impfmöglichkeiten angeboten werden.

Mehr dazu im Artikel: "Dresdens Linke fordern mehr Gerechtigkeit bei den Corona-Impfungen"

Update, 14. Juni, 6.45 Uhr: Ab heute entfällt fast überall die Testpflicht in Sachsen

Mit der neuen Corona-Verordnung gelten ab heute viele Lockerungen. Aber das sächsische Gesundheitsministerium setzt weiter auf Tests und das Tragen von Masken.

Was jetzt wo gilt, findet Ihr in unserem Artikel: "Sachsens lockere Corona-Regeln: Ab heute entfällt fast überall die Testpflicht"

Die Testpflicht entfällt in Sachsen ab Montag fast überall.
Die Testpflicht entfällt in Sachsen ab Montag fast überall.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 13. Juni, 16.17 Uhr: Rund 5400 Live-Besucher bei Dresdner Musikfestspielen 2021

Die Dresdner Musikfestspiele haben mit ihrer pandemiebedingten intimen Ausgabe "Dialoge" rund 5400 Besucher begeistert.

Die 19 Veranstaltungen waren nach Angaben der Veranstalter zum Abschluss am 13. Juni zu 91 Prozent ausgelastet. Intendant Jan Vogler bedankte sich bei den Künstlern, dem Publikum, seinem Team, Stadt und Freistaat sowie den Sponsoren "für die Flexibilität, die dieses Festival möglich gemacht hat". Es war nach über einem Jahr mit zehn Programmen auf die Bühne zurückgekehrt, als bundesweit erstes internationales Festival.

Update, 13. Juni, 14.14 Uhr: Singen und Musizieren in Kirchgemeinden wieder möglich

Nach siebenmonatiger Stille aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen darf ab Montag in den evangelischen Kirchgemeinden in Sachsen wieder gemeinsam gesungen und musiziert werden.

Angesichts stark sinkender Inzidenzwerte können Kurrenden, Kantoreien, Jugendchöre, Blockflötenkreise oder Posaunenchöre proben, Gottesdienste mitgestalten und Konzerte geben, unter Beachtung der geltenden Hygieneregeln, wie das Landeskirchenamt am Sonntag in Dresden mitteilte.

Die Menschen seien zum Mitsingen und -musizieren oder Hören eingeladen, damit sich "das Schweigen in leise und laute, nachdenkliche und fröhliche Töne" verwandelt, "die das Land wieder zum Klingen bringen".

Update, 13. Juni, 12.20 Uhr: Aktuelle Fallzahlen aus Dresden – keine neuen Infektionen

Am Sonntag meldete die Stadt Dresden keine neuen Infektionen und keine weiteren Sterbefälle.

Sowohl laut RKI, als auch Angaben der Stadt nach sank die Inzidenz von 10,1 auf 8,1.

Update, 13. Juni, 11.46 Uhr: Vogtlandkreis geht bei Corona-Wocheninzidenz gen 0

Im einstigen bundesweiten Corona-Hotspot Vogtlandkreis sinkt die Wocheninzidenz weiter in Richtung 0.

Das Robert Koch-Institut (RKI) wies den Wert pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen am Sonntagmorgen mit 1,8 aus, nach 2,1 am Vortag. Es ist Sachsens Region mit der niedrigsten Ansteckungsquote.

Der Freistaat lag bei 12,0 - nach 13,8 am Samstag.

Mit dem Erzgebirgskreis (27,5) und Mittelsachsen (21,4) liegen nur noch zwei Regionen über der 20er Marke, vier weitere und die Stadt Chemnitz (11,4) bereits darunter.

Drei weitere Landkreise, die Landeshauptstadt (8,1) und Leipzig (7,6) sind inzwischen einstellig.

Titelfoto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

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