Coronavirus in Dresden: MP Kretschmer schürt Hoffnungen auf Lockerungen im Sommer

Die Corona-Krise in Dresden: Die Stadt selbst meldete seit Beginn der Pandemie 28.989 mit dem Virus infizierte Menschen, aktuell liegt die Zahl der aktiven Infektionen bei 1654. Die Dunkelziffer dürfte allerdings wesentlich höher sein. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 126,4 (Vortag: 133,1). Der Inzidenz-Wert des RKI liegt bei 106,1 (Vortag: 116,2; alle Stand: 5. Mai, 12 Uhr).

Auf der Brühlschen Terrasse in Dresden sind wegen der Coronavirus-Pandemie und dem Lockdown deutlich weniger Personen unterwegs als gewohnt.
Auf der Brühlschen Terrasse in Dresden sind wegen der Coronavirus-Pandemie und dem Lockdown deutlich weniger Personen unterwegs als gewohnt.

Im Freistaat gilt seit dem 24. April die Corona-Notbremse mit verschärften Maßnahmen.

Wir halten Euch hier im Ticker zur aktuellen Lage in Dresden und Sachsen auf dem Laufenden.

+++ Ältere Corona-Updates aus Dresden und Sachsen findet Ihr im TAG24-Coronavirus-Newsarchiv +++

Alle weiteren Infos aus Deutschland und der Welt gibt's in unserem Corona-Liveticker.

Update, 5. Mai, 16.30 Uhr: Kretschmer: Chance auf freien und fröhlichen Sommer 2021

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat Hoffnungen auf Lockerungen für Gastronomie, Tourismus und Kultur geschürt.

Mehr dazu im Artikel: "Kretschmer macht Hoffnung auf freien und fröhlichen Sommer"

Update, 5. Mai, 16.22 Uhr: Filmnächte am Elbufer starten am 1. Juli

Die Veranstalter der legendären Dresdner Filmnächte am Elbufer wollen sich durch Corona nicht die Stimmung vermiesen lassen - und planen für dieses Jahr ein großartiges 30. Jubiläum!

Was genau geplant ist, erfahrt Ihr in unserem Artikel: "Filmnächte am Elbufer planen fantastisches 30. Jubiläum"

Die Dresdner Filmnächte gehen im Sommer wieder los.
Die Dresdner Filmnächte gehen im Sommer wieder los.  © Thomas Türpe

Update, 5. Mai, 14.48 Uhr: Galopp: Jubiläumssaison startet in Dresden ohne Zuschauer

Genau 130 Jahre nach der ersten Veranstaltung startet an diesem Freitag die Jubiläumssaison auf der Galopprennbahn in Dresden.

Am 7. Mai 1891 war die Anlage in Seidnitz mit sechs Galopprennen feierlich eröffnet worden. Das heute etwa 43 Hektar große parkähnliche Areal ist die größte Sportanlage der Stadt und an den Renntagen pilgern normalerweise tausende Besucher zur Bahn.

Im Jubiläumsjahr stehen bis zum 17. November insgesamt sieben Renntage auf dem Programm. Wegen der aktuellen Corona-Schutzverordnungen muss der Start an diesem Freitag ohne Zuschauer stattfinden. Nur am Rennbetrieb beteiligte Personen dürfen die Bahn betreten, selbst die Pferdebesitzer sind ausgeschlossen.

"Das bedauern wir natürlich sehr", sagte Michael Becker, Präsident des Dresdner Rennvereins, der jedoch zuversichtlich ist: "Ich gehe davon aus, dass wir schon Ende Mai zu unserem zweiten Renntag wieder unser treues Publikum auf der Bahn begrüßen können."

Update, 5. Mai, 14.24 Uhr: Erleichterung für Geimpfte: Handelsverband drängt auf klare Regeln

Der Handelsverband Sachsen drängt nach der Ankündigung von Erleichterungen für Corona-Geimpfte und Genesene auf klare Regelungen.

Es sei richtig, diese künftig mit negativ Getesteten gleichzusetzen, sagte Hauptgeschäftsführer René Glaser am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Allerdings stelle sich für den Einzelhandel nun die Frage nach der Kontrolle. "Wenn das nicht eindeutig geklärt wird, drohen dem Personal Konflikte und Diskussionen an den Ladentüren." Es müsse klar und deutlich geregelt werden, unter welchen Voraussetzungen die Einzelhändler Kunden in die Geschäfte lassen dürfen.

Der Verband forderte digitale Nachweismöglichkeiten für Genesene und Geimpfte. "Wir müssen so viel Zettelwirtschaft wie möglich vermeiden", so Glaser. Dennoch müsse es für Menschen ohne Smartphones eine Papierlösung geben. Die Politik dürfe die Branche nicht mit den schon lange bekannten Herausforderungen alleine lassen.

Update, 5. Mai, 14.18 Uhr: Sorge um Holzknappheit

Auf dem Weltmarkt tobt ein erbitterter Kampf ums Holz - der sich jetzt auch in Dresden bemerkbar macht. Einheimischen Händlern und Handwerkern geht das Holz aus! Kosten für Bauprojekte steigen rapide, werden unkalkulierbar.

Mehr dazu im TAG24-Artikel "Leere Lager! Bauholz wird für Dresdner zur Bückware".

Update, 5. Mai, 12.23 Uhr: Brandenburgs Ex-Ministerpräsident rät, Erfahrungen der Ostdeutschen für Zeit nach Corona zu nutzen

Brandenburgs früherer Ministerpräsident Matthias Platzeck (67, SPD) hält die Erfahrungen der Ostdeutschen in den 1990er Jahren für die Bewältigung der Zeit nach der Corona-Pandemie für sehr hilfreich.

"In den turbulenten 1990er Jahren lernten viele Ostdeutsche, konkrete Probleme ebenso unideologisch wie unkonventionell zu lösen und dabei pragmatisch auf die eigene Kraft zu vertrauen", schrieb Platzeck in einem Beitrag für die "Märkische Allgemeine" mit Blick auf die Zeit nach der Wiedervereinigung.

Sie hätten auch gelernt, ihre Rückzugsräume zu verteidigen und auf soziale Balance zu achten. "Etwas mehr dieser Eigenschaften werden wir gut gebrauchen können, wenn Deutschland mit den Aufräumarbeiten nach der Pandemie beginnt."

Update, 5. Mai, 12.05 Uhr: Aktuelle Zahlen der Stadt - 170 Neuinfektionen

Die sächsische Landeshauptstadt meldete am Mittwoch 170 Neuinfektionen und zwei neue Todesfälle.

Insgesamt gab es damit in der sächsischen Hauptstadt 28.989 Corona-Erkrankungen und 1052 Sterbefälle seit Beginn der Pandemie.

Acht weitere infizierte Personen mussten in ein Krankenhaus eingewiesen werden, 188 weitere Patienten gelten wieder als genesen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz sank laut RKI deutlich auf 106,1 (Vortag: 116,2) an. Laut Angaben der Stadt Dresden liegt die Inzidenz derzeit bei 126,2 (Vortag: 133,1).

Der Frühling ist in Dresden eingekehrt.
Der Frühling ist in Dresden eingekehrt.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 5. Mai, 11.40 Uhr: Konjunkturaufschwung im ostsächsischen Handwerk gebremst

Die Corona-Krise und die wirtschaftlichen Folgen drücken die Stimmung im ostsächsischen Handwerk.

"Der sonst in dieser Jahreszeit übliche Aufschwung bleibt in diesem Frühjahr aus", sagte der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dresden, Andreas Brzezinski, am Mittwoch bei der Vorstellung der aktuellen Konjunkturanalyse.

Betriebsschließungen, Auftrags- und Umsatzrückgänge sowie Materialengpässe führten demnach quer durch alle Branchen zu einer Eintrübung des Geschäftsklimas. Mit 115 Punkten liegt der Index unter dem Wert der Vorjahre.

Update, 5. Mai, 11.05 Uhr: Schwebebahn wird 120 Jahre alt - wegen Corona keine Feier

Jubiläum für Dresdens berühmte Schwebebahn! Seit Generationen befördert diese am Loschwitzer Elbhang Dresdner und Touristen. Am Donnerstag, dem 6. Mai, wird die Bahn 120 Jahre alt.

Doch aufgrund von Corona wird leider keine große Feier stattfinden. Ein kleiner Trost: Individuelle Fahrten zwischen 9.30 und 20 Uhr sind möglich. Bei schönem Wetter gibt es auch einen Kaffee zum Mitnehmen bei der Aussichtsplattform.

Dresdens historische Schwebebahn ist immer eine Fahrt wert. Bei der Aussichtsplattform gibt es einen fantastischen Blick über das Elbtal.
Dresdens historische Schwebebahn ist immer eine Fahrt wert. Bei der Aussichtsplattform gibt es einen fantastischen Blick über das Elbtal.  © DVB AG

Update, 5. Mai, 10.55 Uhr: Sachsen bekommt voraussichtlich 2,54 Milliarden Euro von der EU

Für die Jahre 2021 bis 2027 bekommt Sachsen voraussichtlich 2,54 Milliarden Euro aus den Fördertöpfen der Europäischen Union (EU).

Die Aufteilung des Geldes zwischen den verschiedenen Förderprogrammen und auf die verschiedenen Vorhaben innerhalb der Fonds werde derzeit noch erarbeitet und abgestimmt, teilte das Wirtschaftsministerium am Mittwoch in Dresden mit. Für die sogenannten Übergangsregionen Chemnitz und Dresden seien rund 2,25 Milliarden Euro und für die stärker entwickelte Region Leipzig rund 285 Millionen Euro in Aussicht gestellt, hieß es.

Titelfoto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

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