Coronavirus in Dresden: Stadt steuert auf Rückkehr der Maskenpflicht beim Einkaufen zu

Die Corona-Krise in Dresden: Die Stadt selbst meldete seit Beginn der Pandemie 30.869 mit dem Virus infizierte Menschen, aktuell liegt die Zahl der aktiven Infektionen bei 129. Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut der Stadt bei 12,6 (Stand: 28. Juli, 12 Uhr; Vortag: 11,5). Der Wert des RKI liegt bei 11 (Stand: 28. Juli, 12 Uhr; Vortag: 10,8).

In Dresden finden wieder viele Veranstaltungen statt, wie hier "Yoga im Park" im Rahmen des Palais Sommer.
In Dresden finden wieder viele Veranstaltungen statt, wie hier "Yoga im Park" im Rahmen des Palais Sommer.

Aufgrund der bis dahin gesunkenen Inzidenz ist am 19. Mai in Dresden die Corona-Notbremse außer Kraft getreten.

Statt des Infektionsschutzgesetzes ist nun wieder die sächsische Corona-Schutzverordnung in Kraft.

Liegt die Inzidenz bei unter 10 muss beim Einkaufen im Geschäft oder Supermarkt keine Maske mehr getragen werden.

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Auch in der Landeshauptstadt können sich Menschen über viele Lockerungen freuen. Das heißt jedoch nicht, dass alle Corona-Regeln aufgehoben werden.

Wir halten Euch hier im Ticker zur aktuellen Lage in Dresden und Sachsen auf dem Laufenden.

+++ Ältere Corona-Updates aus Dresden und Sachsen findet Ihr im TAG24-Coronavirus-Newsarchiv +++

Alle weiteren Infos aus Deutschland und der Welt gibt's in unserem Corona-Liveticker.

Update, 29. Juli, 8.11 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen steigt weiter auf niedrigem Niveau

Die Corona-Inzidenz nimmt in Sachsen weiter zu - auf niedrigem Niveau.

Das Robert Koch-Institut (RKI) wies die Zahl der Neuansteckungen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen am Donnerstag mit 6,5 aus, nach 5,5 am Mittwoch.

Damit hat der Freistaat die viertniedrigste Inzidenz aller Bundesländer. Nur die Nachbarn Sachsen-Anhalt (4,1), Thüringen (5,6) und Brandenburg (6,2) liegen darunter.

Auch der Wert für Deutschland insgesamt ist gegenüber dem Vortag gestiegen - von 15,0 auf 16,0.

Die Landeshauptstadt Dresden befindet sich mit 12,4 den vierten Tag in Folge über der 10er-Grenze, an der in Sachsen die Maskenpflicht beim Einkaufen hängt. Die Marke muss mehrere Tage in Folge überschritten werden, bevor die Pflicht wieder greift.

Auch die Großstadt Leipzig befand sich am Donnerstag Mittwoch mit 13,3 weiter oberhalb dieser Marke - und hat zugleich die höchste Inzidenz landesweit. Am geringsten ist das Infektionsgeschehen im einstigen Corona-Hotspot Vogtland - unverändert bei 0,4.

Laut RKI erhöhte sich die Gesamtzahl der Neuinfektionen in Sachsen seit Beginn der Pandemie im März 2020 um 33 Fälle auf 286.795. Gegenüber dem Vortag wurde ein Todesfall gemeldet, damit starben bisher insgesamt 10.135 Menschen mit oder an Corona.

Update, 29. Juli, 6.38 Uhr: Impf-Teams steuern durch Dresden

Trotz Impfungen und Tests: Corona lässt kaum eine Atempause zu. Die Inzidenz in Dresden liegt aktuell den vierten Tag in Folge über dem ersten kritischen Wert von zehn. Um die vierte Corona-Welle zu brechen, setzt Dresden jetzt verstärkt auf mobile Impfteams.

Mehr Informationen zum Thema erhaltet Ihr hier: Impf-Teams tingeln durch Dresden: Aber ab Samstag droht wieder Maskenpflicht beim Einkaufen.

Durch Dresden rollen jetzt die mobilen Impfteams.
Durch Dresden rollen jetzt die mobilen Impfteams.  © picture alliance/dpa

Update, 29. Juli, 6.35 Uhr: Großstädte steuern auf Rückkehr der Maskenpflicht beim Einkaufen zu

Die beiden Großstädte Dresden und Leipzig steuern als erste Regionen in Sachsen auf eine Rückkehr der Maskenpflicht beim Einkaufen zu.

Wenn die Sieben-Tage-Inzidenz stabil über 10 steigt, müssen laut Corona-Schutzverordnung unter anderem in den Läden wieder Masken getragen werden.

In Dresden wurde der Wert laut Robert Koch-Institut am vorigen Sonntag erstmals wieder überschritten, Leipzig meldete am Mittwoch eine Inzidenz von 11,1.

Auch in anderen Bereichen hat eine Überschreitung der 10er-Grenze laut Corona-Schutzverordnung Folgen. In den Innenräumen von Lokalen müssten dann ebenfalls wieder Masken getragen werden, nur nicht am Tisch.

Auch in Kulturstätten, in Volkshochschulen, Hotels oder auf Messen und Kongressen hieße es dann wieder: Maske auf!

Ein Mann hält im Einkaufszentrum Elbepark seine FFP2 Maske in der Hand. Die Großstädte Dresden und Leipzig steuern als erste Regionen in Sachsen auf eine Rückkehr der Maskenpflicht beim Einkaufen zu.
Ein Mann hält im Einkaufszentrum Elbepark seine FFP2 Maske in der Hand. Die Großstädte Dresden und Leipzig steuern als erste Regionen in Sachsen auf eine Rückkehr der Maskenpflicht beim Einkaufen zu.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 28. Juli, 17.55 Uhr: Tschechien plant als Belohnung freie Tage für geimpfte Staatsbeamte

Tschechien plant eine Belohnung für die Corona-Impfung: Alle Staatsbediensteten, die die Spritze erhalten haben, sollen zwei zusätzliche bezahlte Urlaubstage erhalten.

Das kündigte Ministerpräsident Andrej Babis (66) am Mittwoch bei Twitter an. "Es ist wahr, dass manche von ihnen eine stärkere Impfreaktion hatten", räumte der Gründer der populistischen Partei ANO ein.

Man wolle mit dem Schritt noch mehr Menschen zur Impfung motivieren, fügte der 66 Jahre alte Multimilliardär hinzu. In Tschechien mit seinen rund 10,7 Millionen Einwohnern gelten bisher 4,6 Millionen Menschen als vollständig geschützt. Das Kabinett soll über den Vorstoß bereits am Freitag entscheiden.

Update, 28. Juli, 15.40 Uhr: Spontan-Impfungen in Einkaufscentern in Bautzen und Hoyerswerda

Wer bislang noch nicht die Möglichkeit hatte, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen, kann dies nun auch in Einkaufszentren in Bautzen oder Hoyerswerda tun.

Wie der Landkreis mitteilte, bieten mobile Teams des DRK-Kreisverbandes Bautzen im August den Pieks gegen Covid-19 ohne Anmeldung und selbstverständlich kostenlos im Kornmarkt-Center Bautzen und LausitzCenter Hoyerswerda an. Zu welchen Zeiten das Impfteam genau vor Ort ist, erfährt ihr unter landkreis-bautzen.de/impfen-jetzt-auch-in-einkaufszentren-moeglich.

Upate, 28. Juli, 14.40 Uhr: Öffentliche Haushalte mit Rekordschulden durch Corona

Die Corona-Pandemie hat die Schulden der öffentlichen Haushalte bei Banken und Privatunternehmen deutlich ansteigen lassen.

Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherung waren beim sogenannten nicht-öffentlichen Bereich zum Jahresende 2020 mit 2172,9 Milliarden Euro verschuldet, teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mit. Binnen Jahresfrist sei die öffentliche Verschuldung um 14,4 Prozent auf den höchsten Stand gestiegen, der jemals in der Statistik am Ende eines Jahres gemessen worden sei.

Trotz hoher prozentualen Zuwächse der Schuldenstände gegenüber 2019 - in Sachsen waren es sogar 344 Prozent - war im Freistaat die Verschuldung pro Kopf mit 1244 Euro (2019: 279 Euro) am geringsten. Insgesamt stiegen Schulden der Länder bezogen auf das Vorjahr um 9,8 Prozent beziehungsweise 57,0 Milliarden Euro auf 636,0 Milliarden Euro.

Update, 28. Juli, 14 Uhr: Sozialministerium sieht mehrere Ursachen für geringe Impfquote

Sachsens Sozialministerium sieht mehrere Gründe für die vergleichsweise schwache Impfquote im Freistaat.

Mehr dazu hier: Geringe Corona-Impfquote in Sachsen: Woran liegt es bloß?

In Sachsen können sich die Menschen seit Juli auch ohne Termin gegen das Coronavirus impfen lassen.
In Sachsen können sich die Menschen seit Juli auch ohne Termin gegen das Coronavirus impfen lassen.  © Hendrik Schmidt/dpa

Update, 28. Juli, 12.45 Uhr: Die aktuellen Fallzahlen für Dresden

In der sächsischen Landeshauptstadt wurden 14 neue Infektionsfälle sowie ein neuer Sterbefall und eine Krankenhauseinweisung vermeldet.

Drei weitere Menschen gelten inzwischen als genesen. Die Inzidenz beträgt laut Stadt 12,6, die vom Robert-Koch-Institut 11.

Update, 28. Juli, 9 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen steigt weiter auf niedrigem Niveau

Die Corona-Inzidenz steigt in Sachsen weiter auf niedrigem Niveau an. Das Robert Koch-Institut (RKI) bezifferte den Wert am Mittwoch auf 5,5. Am Vortag hatte er bei 4,8 gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Neuansteckungen es je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen gibt.

Derzeit ist Sachsen das Bundesland mit der drittniedrigsten Inzidenz. Nur die Nachbarländer Sachsen-Anhalt (3,6) und Thüringen (5,3) liegen noch darunter. Bundesweit lag der Wert am Mittwoch bei 15,0 (Dienstag: 14,5.)

Die Landeshauptstadt Dresden befindet sich mit 11,0 weiter über der 10er-Grenze. Daran hängt in Sachsen die Maskenpflicht beim Einkaufen. Die Marke muss mehrere Tage in Folge überschritten werden, bevor die Pflicht wieder greift.

Update, 28. Juli, 6.28 Uhr: Kultusminister gegen Impfpflicht für Lehrer und Erzieher

Sachsens Kultusminister Christian Piwarz (CDU) hat sich gegen eine mögliche Impflicht von Lehrern und Erziehern ausgesprochen. "Ich bin kein Freund von Impfpflichten, weil damit das Grundproblem nicht gelöst wird. Das Grundproblem ist die Akzeptanz", sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur.

Er verwies auf Erfahrungen mit Masken- und Testpflicht, wo viele Menschen auf Atteste ausgewichen seien. Das gleiche würde auch bei einer Impflicht gegen das Coronavirus passieren, erläuterte Piwarz.

Stattdessen appellierte er an die Vernunft und Solidarität des Personals in Kitas, Schulen und auch Pflegeeinrichtungen: "Gerade bei denjenigen, die nicht nur für sich selbst als Erwachsene Verantwortung tragen, sondern für Kinder oder andere Menschen, da habe ich wenig Verständnis, wenn man sich nicht impfen lässt." Dennoch sollte das Impfen nicht zur Pflicht werden. "Da sträubt sich bei mir einiges."

Die Impfzurückhaltung kann Piwarz nicht verstehen. Millionen von Menschen seien mittlerweile geimpft - und die Rechnung einfach: Das Risiko an Corona zu erkranken sei höher als mögliche Impfnebenwirkungen. In Sachsen liegt die Quote der vollständig Geimpften derzeit bei 45,6 Prozent. Das ist der schlechteste Wert aller Bundesländer.

Christian Piwarz (CDU), Kultusminister von Sachsen, gestikuliert während eines Interviews im Sächsischen Landtag.
Christian Piwarz (CDU), Kultusminister von Sachsen, gestikuliert während eines Interviews im Sächsischen Landtag.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 27. Juli, 14 Uhr: Neue Zahlen für Dresden

Die Stadt Dresden meldet für Dienstag 3 neue Infektionen. Sterbefälle gab es keine weiteren. Eine Person musste ins Krankenhaus eingewiesen werden.

Die Inzidenz beträgt laut Stadt 11,5, die vom Robert-Koch-Institut 10,8.

Titelfoto: picture alliance/dpa

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