Dresden - Erfolgreicher Fahndungstag für die Bundespolizei: Am Samstag gingen den Einsatzkräften gleich drei per Haftbefehl gesuchte Männer ins Netz. Alle Festgenommenen wurden noch am selben Tag in die Justizvollzugsanstalt Dresden eingeliefert.
Los ging es bereits in den frühen Morgenstunden: Gegen 3.40 Uhr kontrollierten Beamte einen 43-jährigen Tschechen. Dabei stellte sich heraus, dass gegen ihn gleich zwei Fahndungen vorlagen.
Neben einem Einreise- und Aufenthaltsverbot bis 2029 suchte ihn die Justiz wegen Wohnungseinbruchdiebstahls. Die Folge: 237 Tage Haft - der Mann wurde direkt in die Justizvollzugsanstalt Dresden gebracht.
Am Abend dann der nächste Treffer: Gegen 19 Uhr geriet ein 40-jähriger Deutscher ins Visier der Beamten. Die Überprüfung ergab gleich zwei Haftbefehle.
Gesucht wurde er wegen Computerbetrugs sowie weiterer Betrugsdelikte und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz. Nach einer ärztlichen Untersuchung wurde auch er inhaftiert.
Ein Gesuchter muss fast zweieinhalb Jahre hinter Gitter
Doch damit nicht genug: Spät am Abend - gegen 23 Uhr - kontrollierten Einsatzkräfte im Railjet 170 aus Prag.
Unter den Reisenden befand sich ein 34-jähriger Moldauer, gegen den zwei Haftbefehle wegen Diebstahls in besonders schwerem Fall vorlagen. Insgesamt muss er noch 867 Tage Haft verbüßen - das entspricht fast zweieinhalb Jahren.
Zusätzlich hätte sich der Mann gar nicht in Deutschland aufhalten dürfen, weshalb nun ein weiteres Verfahren wegen illegaler Einreise und Aufenthalt läuft. Auch für ihn endete der Tag hinter Gittern.