Eiswagen mit der Riesenwaffel: Erst entführt, dann stehen gelassen

Dresden - Schlimme Stunden erlebten Kati (35) und Luigi (41). Ihr stadtbekannter Eiswagen ("Luigi's Eismobile") wurde geklaut! Über 24 Stunden war der bunt beklebte und mit einer 2,50 Meter langen Eiswaffel geschmückte VW T3 verschollen (TAG24 berichtete).

Luigi (41) und Kati (35) sind froh, dass sie ihr Eismobil zurück haben.
Luigi (41) und Kati (35) sind froh, dass sie ihr Eismobil zurück haben.  © Steffen Füssel

An der Conradstraße hatten Ganoven die mobile Eisdiele (Wert: 30.000 Euro) in der Nacht zu Sonntag geklaut.

"Ich konnte es erst gar nicht glauben, dachte zuerst, ein Mitarbeiter sei damit unterwegs", beschreibt Kati den Schock.

Am Montag dann großes Aufatmen: Der berühmte Eisbringer wurde gefunden.

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Ein Passant hatte das Gefährt am Mittag in der Stadtgutstraße entdeckt.

"Ein Schraubenzieher steckte im Zündschloss und ein paar Kratzer sind im Lack", so Kati.

Den 30 Jahre alten VW T3 hat Luigi 2009 in Nürnberg gekauft, mit viel Liebe ausgebaut.

In Dresden ist der Bus prominent: Sobald die Rieseneistüte an der Elbe am Diakonissenkrankenhaus oder am Schillerplatz vorfährt, bildet sich schnell eine Schlange.

"Wir haben zwei Busse, ein dritter ist im Ausbau, aber das ist unser Prototyp", verrät Luigi.

Das Geheimnis: Seine Eiswanne (mit zehn Sorten Kugeleis) bleibt zwölf Stunden ohne Strom kalt.

Ein weiteres Geheimnis ist derzeit der Verbleib der Eismobil-Diebe: "Wir haben bislang keine heiße Spur", so Polizeisprecher Stefan Grohme (38). "Wir sind einfach nur froh, dass unser Eismobil wieder da ist", freuen sich Kati und Luigi.

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