Trotz Ärger im Vorjahr: Rathaus lässt wieder einige Brunnen trocken
Dresden - Bald sprudelt's wieder! Doch nicht überall: Von 102 Dresdner Brunnen werden in der kommenden Saison nur 95 in Betrieb genommen. Das teilte das Rathaus auf Nachfrage von Team Zastrow mit.
Demnach bleibt der Findlingsbrunnen im Stadtteilzentrum Gruna vor der ehemaligen Kaufhalle wegen Bauarbeiten im Umfeld trocken.
An der Grunaer Straße fehlt es an Brunnentechnik, weshalb der Glasbrunnen dort im Winterschlaf bleibt.
Diese Begründung wurde auch für den Schillerbrunnen an der gleichnamigen Straße und die Brunnenschalle an der Täterstraße in Bühlau genannt.
Der erst im April 2023 eingeweihte Bartholomäi-Brunnen im gleichnamigen Park an der Rosenstraße ist nach einer Havarie im Technikraum schon wieder defekt, das Pendant am Neustädter Bahnhof in einem so schlechten Zustand, dass es nicht in Betrieb genommen werden kann.
Der Hietzigbrunnen an der Kreuzkirche liegt in einer Baustelle.
Dresden zählt zu den sprudelndsten Städten in ganz Deutschland
Mit mehr als 100 dieser Anlagen – davon 71 Spring-, elf Trinkwasserbrunnen oder auch acht Schwengelpumpen – zählt Dresden zu den sprudelndsten Städten in ganz Deutschland.
Wie stolz man hier darauf ist, bekam das Rathaus im vorigen Jahr zu spüren: Wegen Geldmangel wollte die Stadt nur acht ihrer Art anstellen.
Nach mächtigem Gegenwind aus der Bevölkerung und dank spendierfreudigen Bürgern nahmen die gut 310.000 Euro teuren Anlagen im Juni die Arbeit auf.
Titelfoto: Eric Münch
