Dresden plant Kita-Schließungen: Was wird aus den Erziehern?

Dresden - Wegen Kindermangels plant Dresden die Schließung von bis zu 33 Kitas. Trotzdem will das Rathaus möglichst keine Erzieher entlassen.

Bildungsbürgermeister Jan Donhauser (56, CDU) hofft, dass der Stadtrat mehr Geld bereitstellt.  © Eric Münch

In einer gemeinsamen Erklärung stellen Bildungsbürgermeister Jan Donhauser (56, CDU), Kita-Amtsleiterin Sabine Bibas (61), Personalrat und Gewerkschaften Forderungen an die Politik.

Oberstes Ziel: Entlassungen beim Kita-Personal verhindern. Überschüssiges Personal soll bleiben, um die Kita-Qualität zu steigern ("demografische Rendite").

Außerdem fordern sie die endgültige Abschaffung von Flex-Verträgen (Verträge mit flexiblen Arbeitszeiten) für Erzieher. Dafür war im Stadthaushalt bislang kein Geld bereitgestellt worden.

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"Dass nicht alle Punkte in Reinkultur umgesetzt werden, ist auch klar", sagt Bürgermeister Donhauser. Es sei mit jährlichen Mehrkosten in zweistelliger Millionenhöhe zu rechnen. Amtsleiterin Sabine Bibas: "Steigende Betriebskosten werden sich auch in den Kita-Gebühren niederschlagen."

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Amts-Chefin Sabine Bibas (61) will möglichst keine Einschnitte beim Kita-Personal.  © Eric Münch
Wie viele Erzieher werden ihren Job in Dresden behalten können?  © picture alliance/dpa

Immerhin: Der Großteil der Mehrkosten solle nicht über höhere Gebühren abgefangen werden, sondern anderweitig. Aber wie genau? Wird es höhere Zuschüsse vom Freistaat geben? Wo sind Einsparungen im klammen Haushalt noch möglich? Darauf weiß der Bildungsbürgermeister auch keine Antwort.

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