Dresdner Hauptbahnhof zu Jahresbeginn mehrfach dicht: Das ist der Grund

Von Jasmin Beisiegel

Dresden - Für Bahnfahrer in Dresden beginnt das neue Jahr mit großen Einschränkungen.

Der Dresdner Hauptbahnhof wird im Januar und Februar jeweils mehrere Tage lang gesperrt. (Archivfoto)
Der Dresdner Hauptbahnhof wird im Januar und Februar jeweils mehrere Tage lang gesperrt. (Archivfoto)  © Robert Michael/dpa

Im Januar und Februar stehen mehrtägige Sperrungen am Hauptbahnhof bevor, wie die Bahn auf Nachfrage bestätigte. Zuvor hatte das Nachrichtenportal "t-online" berichtet.

Vom 9. Januar, 0 Uhr, bis 11. Januar, 23.59 Uhr ist der Knotenpunkt komplett gesperrt. An diesem Wochenende kommt es laut Informationen der Bahn zu Zugausfällen und Ersatzverkehr auf allen Linien, die den Hauptbahnhof anfahren.

Der Fernverkehr von und nach Berlin und Leipzig endet und beginnt dann in Dresden-Neustadt. Von und nach Prag verkehrt zwischen Neustadt und Ústí nad Labem Ersatzverkehr.

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Der Regionalverkehr fällt im Bereich zwischen den Dresdner Bahnhöfen Neustadt, Reick, Plauen und Friedrichstadt aus. Dort wird Ersatzverkehr mit Bussen und Straßenbahnen eingerichtet.

Gut einen Monat später ist der Hauptbahnhof erneut gesperrt.

Neues Kreuzungsbauwerk: Deutsche Bahn will Kapazität in Dresden erhöhen

Das Kreuzungsbauwerk unter der Budapester Straße wird erneuert. (Archivfoto)
Das Kreuzungsbauwerk unter der Budapester Straße wird erneuert. (Archivfoto)  © Eric Münch

Vom 14. Februar, 4 Uhr, bis 15. Februar, 23.59 Uhr sind davon alle Züge betroffen, mit Ausnahme der S-Bahnen. Der Fernverkehr Richtung Chemnitz wird an dem Wochenende über Riesa umgeleitet.

In der Nacht zum 16. Februar folgt von 0 Uhr bis 4 Uhr eine Vollsperrung, die dann auch die S-Bahnen betrifft.

Grund für die Sperrung sind Bauarbeiten am Kreuzungsbauwerk unter der Budapester Straße im Rahmen des langwierigen Ausbaus der Verbindung Leipzig-Dresden. Wegen des schlechten Zustands wird es durch einen Neubau ersetzt.

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Die Bahn optimiert eigenen Angaben zufolge die Gleise so, dass die Züge künftig bis zu 80 statt bisher 60 Kilometer pro Stunde fahren können. So will die Bahn die Kapazität des Eisenbahnknotens Dresden erhöhen.

Generell finden die Arbeiten im laufenden Betrieb statt, es sind aber immer wieder Sperrungen notwendig. In der aktuellen Bauphase wird zunächst der östliche Teil des Kreuzungsbauwerks erneuert. Ab dem Frühjahr folgt der Umbau der westlichen Seite.

Titelfoto: Robert Michael/dpa

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