Dresdner Vereine engagieren sich für die Flutopfer in Nepal
Dresden - Die Bilder der verheerenden Sturzflut im Himalaya sorgten weltweit für Entsetzen und Anteilnahme. Die Dresdner Vereine "Amitabha Nepal Hilfe" und "arche noVa - Initiative für Menschen in Not" engagieren sich bereits, um vor Ort das Leid der Betroffenen zu lindern.
"Die ersten 1000 Euro Spendengeld haben wir schon nach Nepal zu unserem Partner überwiesen, zum Kauf dringend benötigter Medikamente und Zelte", berichtet Ray Hartung (64), Vorsitzender der "Amitabha Nepal Hilfe". Sein Verein engagiert sich seit dem Erdbeben 2015 vor Ort.
Er half, zwei Behindertenheime in der Hauptstadt Kathmandu und Schulen in entlegenen Bergregionen aufzubauen. "Wir planen in unmittelbarer Nähe des Katastrophengebietes die Errichtung eines Bildungs- und Kulturzentrums. Es soll auch Kinder und Jugendliche aufnehmen, die jetzt in der Region vor dem Nichts stehen", sagt Hartung.
Die Hilfsorganisation "arche noVa" bereitet einen Nothilfeeinsatz vor. Die Wasser-Experten wissen: Nach einer solchen Katastrophe steigt das Risiko für Krankheiten besonders schnell ohne den Zugang zu sicherem Trinkwasser, Sanitärversorgung und Hygiene.
Als Sofortmaßnahme stellte der Verein 10.000 Euro aus seinem Nothilfefonds bereit, um genau dort anzusetzen.
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Der Verein bittet um Spenden
Sarah Kendziorra von "arche noVa" sagt: "Die Bevölkerung Nepals gehört zu den umweltbewusstesten der Welt und ist gleichzeitig besonders stark von den Auswirkungen der Klimakrise betroffen. Das ist ein Paradebeispiel für globale Ungerechtigkeit."
Beide Vereine bitten um Spenden: arche-nova.org und amitabha-nepalhilfe.org.
Titelfoto: Bildmontage: Schulz aktiv reisen, arche nova
