Ehemalige Ölmühle in der Friedrichstadt: Aus dieser Ruine wird bald ein Hotel!

Dresden - Neues Leben in alten Mauern. Seit dem Sommer sind die Ruine des Hauses Adlergasse 23 direkt am Koreanischen Platz und das angrenzende Grundstück eine Baustelle.

So soll das Hotel einmal aussehen. Hinten links sieht man den integrierten Altbau.
So soll das Hotel einmal aussehen. Hinten links sieht man den integrierten Altbau.  © PR/Prizeotel

Obwohl bereits seit einiger Zeit feststeht, dass dort ein neues Hotel der Gruppe Prizeotel entsteht (TAG24 berichtete), war bislang unklar, wie der Neubau nach der Fertigstellung aussehen wird. Nun nennt das Unternehmen Details zu dem Projekt.

So werden in dem Neubau auf dem Areal der ehemaligen Ölmühle auf sechs Etagen insgesamt 125 Hotelzimmer entstehen. Der vorhandene Altbau werde dabei fest in den Neubau integriert, teilt Prizeotel mit.

Das um 1860 errichtete und unter Denkmalschutz stehende Mietshaus soll dabei von der 1. bis zur 3. Etage mit großräumigen Hotelzimmern ausgebaut werden.

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Bis die bezogen werden können, wird es aber noch dauern.

"Prizeotel Dresden-Mitte" schwärmt von besonderer Lage in der Stadt

An der Adlergasse 23 wird bereits unter Hochdruck gebaut.
An der Adlergasse 23 wird bereits unter Hochdruck gebaut.  © Eric Münch

Einen aktuellen Fertigstellungstermin nennt das Unternehmen zwar nicht, in einer Mitteilung vom Juli vorigen Jahres war allerdings von einer Eröffnung des "Prizeotel Dresden-Mitte" im 2. Halbjahr 2021 die Rede. So lange wird es also mindestens noch dauern.

Fest steht aber bereits, dass mit dem neuen Hotel etwa zehn neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

Vor der Zerstörung standen in der Adlergasse kleine Wohnhäuser.
Vor der Zerstörung standen in der Adlergasse kleine Wohnhäuser.  © SLUB/Deutsche Fotothek

Das Unternehmen schwärmt schon jetzt von dem Standort und dessen optimaler Verkehrsanbindung.

"Innerhalb eines kurzen Spaziergangs ist man von Kunst, Kultur, Historie und Einkaufsmöglichkeiten umgeben, ebenso wie der Elbe für einen sportlichen Ausgleich", heißt es.

Titelfoto: Montage: Eric Münch, PR/Prizeotel

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