Entschärfer an Nossener Brücke im Einsatz: Was war da los?
Dresden - Dieser "Besuch" sorgte für Aufsehen: Am Mittwochnachmittag ist der Kampfmittelbeseitigungsdienst (KMBD) zur Großbaustelle "Nossener Brücke" angerückt. Gemeinsam mit Arbeitern begutachteten die Experten ein Loch auf dem Areal. TAG24 hat nachgehakt, was dahintersteckt.
Auf Anfrage erklärte das zuständige Polizeipräsidium für Service und IT (PPSI), dass es vor drei Wochen während Bohrarbeiten durch ein Kampfmittelräumunternehmen in einer Tiefe von circa 4 bis 5 Metern zu einer Verpuffung gekommen ist.
"Die baubegleitend tätige Kampfmittelräumfirma informierte daraufhin den KMBD, welcher noch am selben Tag vor Ort war, um den Vorfall zu prüfen", sagte PPSI-Sprecherin Henriette Kaden.
Die Ursache hätte jedoch nicht ermittelt werden können. "Es konnten auch keine Auswirkungen oder Schäden durch die Verpuffung festgestellt werden", so Kaden weiter.
In dieser Woche hätten die Kollegen am Mittwoch erneut den Bereich im näheren Umfeld der Verpuffung vorsorglich überprüft. Jedoch seien auch dieses Mal keine Hinweise auf Blindgänger oder Munitionsreste gefunden worden, lässt die Sprecherin wissen.
Titelfoto: Norbert Neumann