Flügelweg und Kesselsdorfer Straße: Geteilte Meinungen zur Streichung der Autospuren

Dresden - Die Verkehrsversuche am Flügelweg und an der Kesselsdorfer Straße verliefen aus Sicht der Verwaltung erfolgreich. Die Verkehrsplaner um Bürgermeister Stephan Kühn (45, Grüne) wollen die beiden Experimente nun verstetigen. Bei Beobachtern sorgt das für gemischte Gefühle.

Am Flügelweg nutzten pro Tag etwa 1500 Radler die Umweltspur.
Am Flügelweg nutzten pro Tag etwa 1500 Radler die Umweltspur.  © Petra Hornig

Die SPD kritisierte die Aufregung um die Verkehrsversuche, wirbt für eine sachliche Auswertung und die Umsetzung funktionierender Vorschläge.

Stadtrat Stefan Engel (31, SPD): "Bei der Kesselsdorfer Straße wurde die beschlossene Sanierungsplanung durch den Verkehrsversuch bestätigt. Die Straße funktioniert auch mit einer Spur weniger stadtauswärts vernünftig."

Das wiederum stärke die Attraktivität des Löbtauer Zentrums. "Straßenbäume und Lieferzonen werden so möglich."

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Anders sehen es die Vertreter von Team Zastrow. TZ-Fraktions-Chef Holger Zastrow (55) sprach von einer einseitigen Bewertung des Ergebnisses. "Für mikroskopische Verbesserungen beim ÖPNV nimmt man weiter zunehmende Nachteile für den Auto- und Wirtschaftsverkehr in Kauf."

Stadtrat Stefan Engel (31, SPD) ist zufrieden.
Stadtrat Stefan Engel (31, SPD) ist zufrieden.  © Thomas Türpe
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Er kündigte mit Blick auf die laufenden Haushaltsgespräche an, sich gegen weitere Gelder für Verkehrsversuche einzusetzen.

Titelfoto: Montage: Petra Hornig, Thomas Türpe

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