Geflügelpest in Dresden nachgewiesen
Dresden - In Dresden ist in diesem Winter erstmals die Geflügelpest nachgewiesen worden. Betroffen sind zwei Graugänse, die Ende vergangenen Jahres tot an der Kiesgrube in Leuben gefunden wurden.
Untersuchungen ergaben eine Infektion mit dem Virus H5N1. Das Friedrich-Löffler-Institut (Greifswald) bestätigte den Befund. Laut Stadt handelt es sich um Einzelfälle bei Wildvögeln im Stadtgebiet.
Die bestehenden Schutzmaßnahmen für Geflügelhalter bleiben bestehen. Tiere sollen weiterhin so gehalten werden, dass kein Kontakt zu Wildvögeln möglich ist.
Zudem werden strenge Hygieneregeln im Stall empfohlen.
Die Stadt warnt: Tote Vögel sollten nicht angefasst werden. Funde sind der Feuerwehr unter Tel. 0351/50 12 10 zu melden, sie ist rund um die Uhr erreichbar. Das Veterinäramt übernimmt die weiteren Schritte.
Für die Bevölkerung in Sachsen besteht nach aktuellem Stand "kein Gefährdungspotenzial", heißt es in dem Bericht. Geflügelfleisch und daraus hergestellte Produkte können weiterhin bedenkenlos verzehrt werden.
Titelfoto: Bildmontage: Thomas Türpe, Imago/Chromeorange
