Geflügelpest in Dresden nachgewiesen

Dresden - In Dresden ist in diesem Winter erstmals die Geflügelpest nachgewiesen worden. Betroffen sind zwei Graugänse, die Ende vergangenen Jahres tot an der Kiesgrube in Leuben gefunden wurden.

Am Kiessee in Leuben wurden die toten Tiere entdeckt.
Am Kiessee in Leuben wurden die toten Tiere entdeckt.  © Thomas Türpe

Untersuchungen ergaben eine Infektion mit dem Virus H5N1. Das Friedrich-Löffler-Institut (Greifswald) bestätigte den Befund. Laut Stadt handelt es sich um Einzelfälle bei Wildvögeln im Stadtgebiet.

Die bestehenden Schutzmaßnahmen für Geflügelhalter bleiben bestehen. Tiere sollen weiterhin so gehalten werden, dass kein Kontakt zu Wildvögeln möglich ist.

Zudem werden strenge Hygieneregeln im Stall empfohlen.

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Die Stadt warnt: Tote Vögel sollten nicht angefasst werden. Funde sind der Feuerwehr unter Tel. 0351/50 12 10 zu melden, sie ist rund um die Uhr erreichbar. Das Veterinäramt übernimmt die weiteren Schritte.

Graugänse und andere Wildvögel können die Geflügelpest übertragen.
Graugänse und andere Wildvögel können die Geflügelpest übertragen.  © Imago/Chromeorange

Für die Bevölkerung in Sachsen besteht nach aktuellem Stand "kein Gefährdungspotenzial", heißt es in dem Bericht. Geflügelfleisch und daraus hergestellte Produkte können weiterhin bedenkenlos verzehrt werden.

Titelfoto: Bildmontage: Thomas Türpe, Imago/Chromeorange

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