Dresden - Seit Donnerstagvormittag kommt es auf der linkselbischen Zugstrecke zwischen Dresden und Coswig zu massiven Beeinträchtigungen.
Grund dafür ist die fehlende Standfestigkeit der Oberleitungsmasten im Bahnhof Friedrichstadt, wie Infrastrukturbetreiber DB InfraGO mitteilte.
Der gesamte Bereich könne in alle Fahrtrichtungen nur noch mit 10 km/h befahren werden.
Infolgedessen hat sich der VVO dazu entschieden, vorerst für Donnerstag sämtliche Fahrten der Regionalbahn-Linie 31 zwischen Dresden-Neustadt und Coswig über die andere Elbseite umzuleiten.
Laut Auskunftsmedien entfallen die Halte in der Friedrichstadt, in Cotta, Kemnitz, Stetzsch, Cossebaude, Niederwartha und Radebeul-Naundorf. Als Ersatz rollen Notbusse.
"Die Ursachenforschung läuft", erklärte die Deutsche Bahn auf TAG24-Anfrage.
Über einen Monat lang soll die Störung andauern. Eine erste Prognose ist seitens des Infrastrukturbetreibers auf den 30. April datiert worden.
Erstmeldung vom 26. März, 13.25 Uhr. Letzte Aktualisierung am 26. März, 16.51 Uhr.