"Grünes Band" entlang der Elbe: Die ersten Begrüßungsbäume sind gepflanzt

Coswig - Diese sächsische Idee könnte Schule machen: Coswig regt alle an der Elbe liegenden Städte und Gemeinden an, ein "Grünes Band" zu schaffen! So sollen an den Grenzen zwischen Nachbarkommunen zwei Ortsbegrüßungsbäume gepflanzt werden. Montag wurden die ersten Gehölze gesetzt.

Pflanzen den ersten Baum fürs "Grüne Band": Coswig-OB Thomas Schubert (49, parteilos, l.) mit Meißen-OB Olaf Raschke (58, parteilos) und Coswig-Finanzbürgermeisterin Friederike Trommer (45).
Pflanzen den ersten Baum fürs "Grüne Band": Coswig-OB Thomas Schubert (49, parteilos, l.) mit Meißen-OB Olaf Raschke (58, parteilos) und Coswig-Finanzbürgermeisterin Friederike Trommer (45).  © Norbert Neumann

Zwei Schwarz-Pappeln pflanzte der Coswiger Oberbürgermeister Thomas Schubert (49, parteilos) mit seinem Meißner Amtskollegen Olaf Raschke (58, parteilos) an der Ortsgrenze der beiden Kommunen ein.

Die neuen Bäume am Elberadweg (Dresdner Straße/Einmündung Kapitelholzsteig) markieren die Stadtgrenzen.

Die Projekt-Idee geht auf Stadtrat Alexander Stolle (44, CBL - Freie Wähler - Coswiger Bürgerliste) zurück: "Innerstädtische Flächen für Bäume und Grünanlagen sind begrenzt und in Coswig zu einem großen Teil ausgereizt. Aufgrund des aktuellen Waldsterbens und der Klimaerwärmung sind zusätzliche Baumpflanzungen jedoch von größter Bedeutung", so Stolle.

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Coswigs OB will das umweltfreundliche Vorhaben jetzt über die Stadtgrenzen hinaus bekannt machen. "Das Grüne Band soll entlang der Elbe wachsen. Mit ein bisschen Fantasie kann es einmal von der Quelle bis zur Mündung reichen", sagt Schubert.

Diese Schwarz-Pappel markiert als Ortsbegrüßungsbaum die Grenze zwischen Coswig und Meißen.
Diese Schwarz-Pappel markiert als Ortsbegrüßungsbaum die Grenze zwischen Coswig und Meißen.  © Norbert Neumann
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Eine weitere Nachbarkommune hat bereits zugesagt: Auch Radebeul will sich beteiligen.

Titelfoto: Norbert Neumann

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