Hier macht die Polizei Jagd auf Raser, Rotsünder und Gurtmuffel

Dresden - Mit den ersten Sonnenstrahlen regnet es wieder Knöllchen: Im Rahmen der Aktion "Respekt durch Rücksicht" verstärkt die Polizei wieder ihre Verkehrskontrollen in Dresden. Im Visier sind dabei Auto- und Radfahrer gleichermaßen.

Hauptkommissar Thomas Kiraly (50) und Polizeirat Stephan Schulz (45) waren bei der Kontrolle vor Ort.
Hauptkommissar Thomas Kiraly (50) und Polizeirat Stephan Schulz (45) waren bei der Kontrolle vor Ort.  © Norbert Neumann

"Wir hatten im vergangenen Jahr über 13.000 Verkehrsunfälle", sagt Polizeirat Stephan Schulz (45), Chef der Verkehrspolizeiinspektion.

"Es gab rund 2500 Verunglückte." Da es besonders häufig Radfahrer mit schweren Verletzungen trifft, konzentrieren sich die Kontrollen auch auf deren Unfallschwerpunkte.

Unter anderem am Schlesischen Platz, am Palaisplatz, auf der Marienebrücke waren die Kontrolleure unterwegs, am Donnerstag dann am Sachsenplatz. "Seit der Änderung der Ampelschaltung an der Albertbrücke hat es sich hier schon spürbar verbessert."

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So zogen acht Beamte unter Leitung von Hauptkommissar Thomas Kiraly (50) dort auf. "Bislang hatten wir 59 Autos bei Rot, 18 Radfahrer bei Rot, fünfmal mangelnde Ladungssicherung, sechs Radfahrer im Dunkeln ohne Licht und dreimal Fahren ohne Fahrerlaubnis", bilanziert Kiraly die Kontrollen zwischen Montag und Mittwoch.

36 Mal blitzte "Poliscan FM1" Donnerstag.
36 Mal blitzte "Poliscan FM1" Donnerstag.  © Norbert Neumann
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Am Sachsenplatz wurde zur Kontrolle herausgezogen.
Am Sachsenplatz wurde zur Kontrolle herausgezogen.  © Norbert Neumann

Der Donnerstag hat noch einmal einiges zusätzlich gebracht

Dieser Rot-Radler bestand darauf, bei Grün gefahren zu sein.
Dieser Rot-Radler bestand darauf, bei Grün gefahren zu sein.  © Norbert Neumann

Der Donnerstag brachte nochmal einiges dazu: Allein der Blitzer in der 30er-Zone vor der Schule am Terrassenufer blitzte in den ersten 20 Minuten 18-mal, danach hatte es sich wohl rumgesprochen: In der Folge blitzte er noch 18-mal.

Die neue Ampelschaltung wiederum ist noch nicht jedem geläufig. "Nee, ich hatte grün", behauptete ein wild gestikulierender Radler. Das Problem: Wahrscheinlich hatte er nur auf die Auto-, nicht aber auf die Radampel gesehen.

Einer Frau mit Kind und einem weiteren Radler passierte das Gleiche. Darüberhinaus gingen den Beamten acht Handysünder, davon einer auf dem Rad, ins Netz.

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Vier Autofahrer wurden ohne Gurt erwischt.

Die Kontrollen gehen weiter, Freitag unter anderem an der Kreuzung Teplitzer Straße/Zellescher Weg.

Titelfoto: Bildmontage: Norbert Neumann

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