Hier sprudelt erst mal gar nichts: Brunnen-Aus, weil Rathaus auf eigene Technik beharrt

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Dresden - Der bekannte Glasbrunnen am Pirnaischen Platz plätscherte im vergangenen Jahr, doch diesen Sommer bleibt er trocken. Team Zastrow kritisierte Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen (60, Grüne). Jetzt erklärt sich das Rathaus dazu.

Der bekannte Glasbrunnen neben dem früheren Robotron-Gebäude am Pirnaischen Platz bleibt vorerst trocken.
Der bekannte Glasbrunnen neben dem früheren Robotron-Gebäude am Pirnaischen Platz bleibt vorerst trocken.  © Steffen Füssel

Mit dem Auszug verschiedener Ämter hatte die Verwaltung auch den Technikraum im ehemaligen Robotron-Gebäude aufgegeben, wodurch der Brunnen nicht mehr sprudeln kann.

Dabei hat der Eigentümer gar nichts gegen eine weitere Nutzung durch die Stadt.

Aber: "Mit einem Alter von inzwischen fast 20 Jahren hatte die Brunnentechnik bereits mindestens das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht - auch wenn sie noch funktionierte. Deshalb erschien es wirtschaftlich nicht sinnvoll, einen einzelnen Raum in einem insgesamt nicht mehr gemieteten Gebäude weiter zu mieten", erklärt ein Stadtsprecher.

Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen (60, Grüne) muss Kritik einstecken.
Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen (60, Grüne) muss Kritik einstecken.  © Thomas Türpe
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"Anstatt weitere finanzielle und personelle Ressourcen für diese maximal temporäre Lösung einzusetzen, wurde die Entscheidung getroffen, eine nachhaltige Lösung (Neubau einer Brunnenstube auf städtischem Boden) anzustreben."

Heißt aber auch: Wegen Geldnot bleibt der Glasbrunnen bis auf Weiteres trocken.

Titelfoto: Bildmontage: Steffen Füssel, Thomas Türpe

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