Hier will man nachts nicht lang: Dresdner Angst-Gasse soll zur Wohlfühl-Oase werden

Dresden - Hat Dresden bald einen Angstraum weniger? Die sogenannte "Schluppe", ein schmaler, geschwungener Pfad zwischen Wachsbleich- und Seminarstraße in der Friedrichstadt, gilt vielen als unheimlich - besonders im Dunkeln. Bald soll sie zum Wohlfühlort werden.

Wenig einladend sieht die "Schluppe" in der Friedrichstadt aktuell aus.  © Thomas Türpe

Das Rathaus plant, den Weg zu begradigen, zu beleuchten und zu begrünen. Ziel: "bestehende Angsträume" reduzieren.

"Entlang des Weges werden insgesamt vier neue Beleuchtungsmaste und Leuchten errichtet", heißt es. Außerdem sollen freiwachsende Sträucher und sieben Bienenbäume Aufenthaltsqualität schaffen, dem Klima helfen.

Zur richtigen Oase könnten die Zugänge zum Beruflichen Gymnasium und Klinikum Friedrichstadt werden. Hier geplant ist ein "attraktiver Platz" mit Sitzgelegenheiten, Bücherschrank, Brettspielen, Tischkicker - sogar Sonnenliegen!

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Planmäßig losgehen soll der Bau Mitte Juni, das Vergabeverfahren läuft noch. Die Bauzeit schätzt das Rathaus auf dreieinhalb Monate, die Kosten auf rund 420.000 Euro. Davon wird der Großteil aus Fördermitteln bezahlt (städtischer Eigenanteil: rund 172.000 Euro).

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Auf Schüler-Wunsch hin soll ein Bücherschrank aufgestellt werden.  © imago/imagebroker

In die Planung sind übrigens auch Ideen von Schülern des anliegenden Beruflichen Gymnasiums eingeflossen. Sie hatten sich zum Beispiel die Bücherzelle gewünscht - aus dem unschönen Angstraum soll eben ein Ort zum Verweilen werden.

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