Insolvenzverhandlungen mit Gläubigern geplatzt: "Lingnerschloss" nur noch mit Notbetrieb

Dresden - Wie geht's weiter mit dem Lingnerschloss? Der Förderverein hatte wegen finanzieller Probleme ein Insolvenzverfahren eingeleitet. Nun ist ein erster Sanierungsplan gescheitert, teilte das Rathaus mit.

Die Zukunft des Lingnerschlosses ist offen.
Die Zukunft des Lingnerschlosses ist offen.  © Petra Hornig

Nachdem sich die Stadt im vergangenen Jahr das Erbbaurecht vom Verein zurückgeholt hatte, ohne jedoch wie zunächst vorgesehen dafür rund 700.000 Euro zu zahlen, musste der Verein ein Insolvenzverfahren einleiten.

Der gerichtlich bestellte Insolvenzverwalter Lucas Flöther (49) versuchte daraufhin, mit den Gläubigern einen einvernehmlichen Insolvenzplan (kürzt das Verfahren ab) aufzustellen, was jetzt scheiterte.

Das Rathaus wolle weiterhin Gespräche mit Gläubigern und dem Insolvenzverwalter führen, um Rechtsstreitigkeiten zu vermeiden, teilte ein Stadtsprecher mit.

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Man könne jedoch selbst den Betrieb im Schloss zunächst nicht weiterführen.

Ein Mitarbeiter des Insolvenzverwalters kündigte am Abend an, den Betrieb zunächst "auf Sparflamme" mit "einer Notbesetzung" weiterzuführen, damit geplante Veranstaltungen in den nächsten Wochen noch stattfinden können.

Insolvenzverwalter Lucas Flöther (49).
Insolvenzverwalter Lucas Flöther (49).  © dpa/Sebastian Willnow
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Das Restaurant Lingnerterrassen ist von der Insolvenz nicht betroffen. Wer dort eine Reservierung hat, kann diese wahrnehmen, erklärte ein Sprecher.

Titelfoto: Petra Hornig, dpa/Sebastian Willnow

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