Dresden - Neben Großprojekten wie der Nossener Brücke nimmt die Stadt Dresden marode Fußwege ins Visier: Etliche sind sanierungsbedürftig. In den nächsten Wochen rücken daher stadtweit Bauarbeiter aus.
Zuerst ist ein Abschnitt an der Löwenstraße in der Neustadt dran, wo der Belag ausgetauscht und Fahrbahnborde neu gesetzt werden.
Weitere Gehweg-Baustellen gibt es an der Braunsdorfer Straße in Löbtau und entlang der Johannes-Brahms-Straße in Kleinzschachwitz. In Klotzsche werden Abschnitte am Boltenhagener Platz und an der Grenzstraße instandgesetzt.
Die Kosten liegen jeweils im fünfstelligen Bereich. Teuer wird es hingegen in der Friedrichstadt: Mit rund einer halben Million Euro wird dort ab Ende Juni die sogenannte "Schluppe" zwischen Wachsbleich- und Seminarstraße auf Vordermann gebracht.
"Aus dem bisherigen Fußweg entsteht ein attraktiver und sicherer Fuß- und Radweg", heißt es aus dem Rathaus. Der Weg galt bislang auch als Angstraum - dieser solle "durch die Begradigung des bisherigen Weges" reduziert werden.
Zudem wird neues Grün gepflanzt und die Beleuchtung erneuert, ein kleiner Platz mit Sitzgelegenheiten, Bücherschrank und Tischkicker angelegt.