Mini-Zebras auf Dresdner Asphalt aufgetaucht: Was steckt dahinter?

Dresden - Nachdem bereits Ende Juni mehrere Fake-Zebrastreifen an der Pfotenhauerstraße in Dresden aufgetaucht sind, schritten die Aktivsten in der Nacht auf Donnerstag erneut zur Tat.

An jener Stelle, wo bereits ein Fake-Zebrastreifen von der Stadt beseitigt werden musste, zieren nun kleine Zebras den Asphalt.  © Widerstands-Kollektiv Dresden

Anstelle eines provisorischen Zebrastreifens malten die Aktivsten des "Widerstands-Kollektivs Dresden" diesmal mehrere Zebras auf den Asphalt.

Die namensgebenden Tiere des Fußgängerüberwegs wurden genau dort an der Kreuzung Pfotenhauerstraße/Arnoldstraße mit weißer Farbe aufgesprüht, wo das Straßen- und Tiefbauamt der Stadt bereits Ende Juni die inoffiziellen Zebrastreifen mit grauer Farbe übermalen musste.

"Nachdem bereits am 26.06.26 zwei Zebrastreifen auf der Pfotenhauerstraße angelegt und von der Stadt binnen kürzester Zeit übermalt wurden, wird nun durch aufgesprühte Zebras und Plakate nach dem Verbleib dieser gefragt und die kommunale Verkehrspolitik kritisiert", schrieben die Aktivisten in einer Mitteilung am Donnerstag.

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Sie sprachen dabei von einer "Kunstaktion".

Das Widerstands-Kollektiv will ihrer Forderung nach "sicherer Mobilität" für Fußgänger und Radfahrer damit Nachdruck verleihen, da die Stadt aus ihrer Sicht hier keine ausreichenden Maßnahmen treffen würde: "Da die Stadt ihrer Verantwortung nicht nachkommt, nehmen wir die soziale und ökologische Verkehrswende selbst in die Hand und laden alle anderen dazu ein, dies ebenfalls zu tun."

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Dieser Zebrastreifen wurde am 26. Juni an der Kreuzung Pfotenhauerstraße/Arnoldstraße aufgemalt ...  © Widerstands-Kollektiv Dresden
... und bereits kurze Zeit später durch die Stadt wieder beseitigt.  © Ove Landgraf
Mit ihrer Aktion will sich das "Widerstands-Kollektiv Dresden" für mehr Verkehrssicherheit einsetzen.  © Widerstands-Kollektiv Dresden

Ob und wie lange die aufgemalten Zebras noch auf der Pfotenhauerstraße bleiben, war am Morgen noch unklar. Der Polizei war der Sachverhalt auf TAG24-Nachfrage noch nicht bekannt.

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