Nach dem Ende der Dresdner "Lindenschänke": Das erwartet die Gäste bald im "Trobischhof"

Dresden - Der "Trobischhof" in Alttrachau ist die neue Heimat der Wirte Uwe (60) und Andrea Engert (52)! Zwölf Jahre hatten sie erfolgreich die "Lindenschänke" bewirtschaftet.

Der "Trobischhof" in Alttrachau war ursprünglich ein Bauerngehöft.
Der "Trobischhof" in Alttrachau war ursprünglich ein Bauerngehöft.  © Holm Helis

Die Kündigung ihres jährlich verlängerten Mietvertrages zum Jahreswechsel erwischte sie kalt und unvorbereitet. Ihr letztes Mahl tischten sie am 30. November auf. Nun wollen sie ab April alte wie neue Gäste im "Trobischhof" bewirten - an traditionsreicher Stätte.

Der "Trobischhof" war ursprünglich ein bäuerlicher Dreiseitenhof, der 1870 von Gutsbesitzer Johann Heinrich Trobisch erworben wurde. Noch bis in DDR-Zeiten wurde er von Hilma Trobisch geführt.

Nach einer umfassenden Sanierung zog 1995 ein Gasthof ein. Nun sind Küche und Pension (14 Zimmer ab 70 Euro/Nacht) das Reich der Engerts, die den Hof für die "Von Canal Immobilien" GmbH bewirtschaften.

Uwe (60) und Andrea Engert (52) wollen am 1. April die ersten Gäste im "Trobischhof" begrüßen.
Uwe (60) und Andrea Engert (52) wollen am 1. April die ersten Gäste im "Trobischhof" begrüßen.  © Holm Helis
Auch Küchenchef Ronald Ay (46) zog wie die meisten Mitarbeiter kurzerhand mit um.
Auch Küchenchef Ronald Ay (46) zog wie die meisten Mitarbeiter kurzerhand mit um.  © Holm Helis
Im Gastraum mit Kamin wird bald gewohnt urig-deutsche Küche serviert.
Im Gastraum mit Kamin wird bald gewohnt urig-deutsche Küche serviert.  © Holm Helis

Bautzner Senfsteak und andere Spezialitäten gibt es weiterhin

Was aus der "Lindenschänke" wird? Gemunkelt wird, dass sie zum Wohnen umgebaut wird.
Was aus der "Lindenschänke" wird? Gemunkelt wird, dass sie zum Wohnen umgebaut wird.  © Norbert Neumann

"Nach unserer Kündigung in der Lindenschänke bekamen wir viele Angebote", erzählt Engert. "Doch der Trobischhof überzeugte." Zusammen mit Küchenchef Ronald Ay (46) soll die Gastro nach der Corona-Zwangspause neu aufblühen - mit Gerichten, die schon in der "Lindenschänke" schmeckten.

"Natürlich bieten wir wieder unser Bautzner Senfsteak an oder das Braumeister-Schnitzel", versichert Engert.

"Urige deutsche Küche aus einheimischen Produkten bleibt unser Markenzeichen. Kartoffeln, Gemüse und Fleisch sollen aus der Region kommen." Hauptgerichte werden zwischen 18 und 25 Euro kosten.

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"Die Gespräche und Verhandlungen mit Lieferanten und Brauereien laufen auf Hochtouren", so Engert. "Sicher ist, dass wir ein Hausbier anbieten wollen, was es nicht im Getränkemarkt zu kaufen gibt."

Lecker schlemmen können dann 45 Gäste in der Gaststube und 40 auf der Terrasse. "Außerdem haben wir noch einen Feierraum für 30 Gäste. Den werden wir bei starker Nachfrage auch öffnen."

Titelfoto: Holm Helis

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