Neues Notfall-Equipment eingetroffen: So rüstet sich Dresden für einen Blackout

Dresden - Krieg in Europa, Anschlag auf das Stromnetz in Berlin, dazu der Operationsplan Deutschland der Bundeswehr: Plötzlich ist das Thema kritische Infrastruktur ganz weit oben auf der Liste vieler Städte. Doch wie steht Dresden da, wenn es ernst wird und die Stadt im Dunkeln versinkt?

Sieben neue Notstromgeneratoren sollen im Ernstfall aushelfen.
Sieben neue Notstromgeneratoren sollen im Ernstfall aushelfen.  © Christian Juppe Photography

"Wie wichtig Strom ist, merkt man erst, wenn er fehlt", sagt Sicherheitsbürgermeister Jan Pratzka (53, CDU) und stellt klar: "Wir können nicht jedes Haus versorgen, aber wir stellen sicher, dass Feuerwehr, Rettungsdienste und Krankenhäuser weiterarbeiten können."

Die sieben frisch angeschafften Notstromgeneratoren für die Feuerwehr sollen ihren Teil dazu beitragen. Sie liefern 35 Kilowatt Leistung und halten mit einer Tankfüllung eine Stadtteilfeuerwehr für etwa zwölf Stunden am Laufen.

Rund 390.000 Euro hat die Stadt in die Technik investiert, die gar nicht so leicht zu beschaffen war.

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"In der aktuellen Zeit sind wir nicht die Einzigen, die solche Geräte wollen, deshalb kann man da mit einem Beschaffungszeitraum von mindestens eineinhalb Jahren rechnen", erklärt Dresdens Feuerwehr-Chef Michael Katzsch (46).

Dresdens Feuerwehr-Chef Michael Katzsch (46, l.) und Sicherheitsbürgermeister Jan Pratzka (53, CDU) sind froh über die wichtige Anschaffung.
Dresdens Feuerwehr-Chef Michael Katzsch (46, l.) und Sicherheitsbürgermeister Jan Pratzka (53, CDU) sind froh über die wichtige Anschaffung.  © Christian Juppe Photography

Komplett sicher ist niemand

Brandmeister Felix Langner (36) zeigt das Zubehör der Generatoren.
Brandmeister Felix Langner (36) zeigt das Zubehör der Generatoren.  © Christian Juppe Photography

Auch Tankstellen sind Teil des Plans: Fünf Standorte wurden so umgerüstet, dass sie im Blackout weiter Treibstoff liefern können.

Trotz aller Vorsorge bleibt eines klar: Komplett sicher ist niemand.

"Wir können die kritische Infrastruktur schützen und sind da gut vorbereitet", so Pratzka, "aber jeder Bürger muss sich auch selbst vorsorgen".

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Informieren könne man sich dazu auf der Website der Stadt und beim Bundesamt für Katastrophenschutz.

Titelfoto: Montage: Christian Juppe Photography (2)

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