Gewerbe, Handel, Hotel! Neues Quartier soll am Hauptbahnhof wachsen

Dresden - An der Strehlener Straße in der Südvorstadt soll perspektivisch ein neues Quartier wachsen. Auf einer Brache nahe dem Hauptbahnhof sollen Büros, Gewerbe und Gastronomie entstehen. Wie das mal aussehen könnte, zeigen jetzt Entwürfe im Stadtforum.

So könnte das Quartier in einigen Jahren aussehen.
So könnte das Quartier in einigen Jahren aussehen.  © O&O

Auf dem rund 9600 Quadratmeter (entspricht rund 1,5 Fußballfeldern) großen Grundstück plant die OFB Projektentwicklung ein gemischt genutztes Quartier mit Büros, Bildungseinrichtungen, Dienstleistungen, Gewerbe, Einzelhandel, Gastronomie, gewerblichem Wohnen (Hotel) und sportlichen Angeboten.

"In der Strehlener Straße entsteht ein vielseitiges Quartier, das seiner zentralen Lage mit bester Anbindung vollumfänglich gerecht wird. Öffentlich zugängliche Räume und bauliche Dichte wurden gut miteinander verknüpft", sagt Baubürgermeister Stephan Kühn (46, Grüne) erfreut.

"Dort entstehen öffentliche Sportflächen und Gastronomie auf den Dachflächen mit Blick auf die Innenstadt. Ich freue mich über diese gelungene Entwicklung."

So sieht die Brache an der Strehlener Straße Ecke Andreas-Schubert-Straße aktuell aus.
So sieht die Brache an der Strehlener Straße Ecke Andreas-Schubert-Straße aktuell aus.  © Holm Helis
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Baubürgermeister Stephan Kühn (46, Grüne).
Baubürgermeister Stephan Kühn (46, Grüne).  © Holm Helis

Nicht alle sind begeistert von den Plänen in der Südvorstadt

Nicht allen gefallen die Pläne.
Nicht allen gefallen die Pläne.  © Holm Helis

Grundlage für die Entwicklung ist ein gemeinsam mit der Stadt durchgeführtes Werkstattverfahren, also ein dialogorientierter Planungswettbewerb. Fünf Büros nahmen teil.

Alle Entwürfe können sich Interessierte ab heute bis 10. April im Stadtforum ansehen. Der Siegerentwurf bildet die Grundlage für ein mehrjähriges Verfahren zur Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans.

Das scheint aber nicht allen zu gefallen: "Bitte bewahrt diese Oase", fordert ein Schild auf der Brache.

Titelfoto: Montage: O&O, Holm Helis

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