Dresden - Hier reiht sich Gutachten an Gutachten: Bereits seit über einem Jahr ist der Betrieb in der neu gebauten Zwei-Feld-Turnhalle der Friedrich-Wolf-Grundschule in Dresden-Langebrück nur eingeschränkt möglich. Auftretende Wasserschäden machten eine Teilsperrung notwendig und stellten die Stadt vor ein Rätsel. Mehrere Untersuchungen mit Proben-Entnahmen konnten die Problemstelle auf die Bodenplatte eingrenzen, nun müssen weitere Maßnahmen folgen.
"Aktuell werden die nächsten Sanierungs- und Rückbauschritte insbesondere des Hallenbodens gemeinsam mit den beteiligten Fachgutachtern abgestimmt", erklärte Sportbürgermeister Jan Donhauser (57, CDU) gegenüber TAG24.
Im Fokus stehe dabei eine "nachhaltige und fachgerechte Schadensbeseitigung". Zudem würden weitere technische Bewertungen benötigt, um den gewünschten Zustand der vollständigen und dauerhaften Nutzbarkeit der Halle erreichen zu können.
"Es ist klar, dass die weiterhin andauernden Einschränkungen für die Schule und die Vereine sehr belastend sind. Es handelt sich jedoch um ein
komplexes Schadensbild", gibt Donhauser zu bedenken. Eine belastbare Prognose für den Abschluss der Sanierung könne derzeit noch nicht genannt werden.
"Ich rechne frühestens im ersten oder zweiten Quartal 2027 mit der Komplett-Freigabe", sagt Ortsvorsteher Christian Hartmann (51, CDU), der keine falschen Hoffnungen auf ein zeitnahes Ende machen möchte.
Ihm zufolge sei auch die Schuld- und Gewährleistungsfrage noch ungeklärt. Davon hänge ab, wer die Kosten übernehmen müsse.