Dresden - Schon die Kleinsten dürfen mitreden: Für die Bundesgartenschau 2033 (BUGA) haben mehr als 800 Dresdner Schüler aus 13 Schulen ihre Ideen eingebracht. Von September bis Februar bastelten sie in 20 Workshops kreative Modelle für die "BUGA-Kernareale" Südpark und Leubener Kiesseen. Diese wurden OB Dirk Hilbert (54, FDP) nun am Mittwoch vorgestellt.
Mit Pappmaché, Glitzer-Steinen und Lego entwarfen sie ihre Wunsch-Orte: An den Kiesseen stehen vor allem Bäume, Sonnenliegen, ein Kiosk und sogar Lagerfeuerplätze im Fokus.
Im Südpark wünschen sich die Kinder hingegen einen Spiel- und Fußballplatz, Teich, "Chill-Bereiche" sowie Extras wie Aussichtsturm und Graffiti-Wand.
Wie konkret die Vorstellungen der Jüngsten sind, erklärt Finian (9) von der 95. Grundschule, der an einem Lego-Modell mitbaute: "Ich wünsche mir vor allem Schattenplätze, sauberes Wasser und viele grüne Flächen."
Auch bei der Stadtspitze kamen die Ideen gut an. Hilbert freut sich über die Kreativität der Schüler: "Es ist toll, wie intensiv sie sich alle mit der Zukunft unserer Stadt beschäftigt haben. Und wie schön ist es, wenn das, was sie gestaltet haben, 2033 umgesetzt wurde."
Dass die Vorschläge nicht folgenlos bleiben, betont Dresdens Kinder- und Jugendbeauftragte Anke Lietzmann (58): "Die Ideen fließen nun in die weitere Planung ein."