Ölmühlen-Chefin Judith Faller-Moog als Bioheldin nominiert

Dresden - Das Bundesministerium für Landwirtschaft hat die Klappendorfer Bio-Ölmühlen-Unternehmerin Judith Faller-Moog (58) für die internationale Initiative "100 FAO-Heldinnen in Agrar- und Ernährungssystemen sowie in der ländlichen Entwicklung" nominiert.

Hat immer wieder neue Ideen: Judith Faller-Moog zeigt den Preis für ihre Pfandöl-Flasche.  © Foto Koch

Die FAO ist die Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen.

Die Auszeichnung würdigt Frauen weltweit, die mit Innovationskraft, Unternehmergeist und gesellschaftlichem Engagement die Agrar- und Ernährungssysteme weiterentwickeln.

Faller-Moog stellt in ihrem 1984 gegründeten deutsch-französischen Familienunternehmen (160 Mitarbeiter) mehr als 70 kalt gepresste Bio-Öle her - unter dem Leitmotiv #essenverändertdiewelt.

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"Wir entwickeln und produzieren Bio-Öle, weil gute Lebensmittel Genussbringer, Gesundheitsbewahrer und Klimaschützer in einem sind. Mit jedem Essen, mit jedem Einkauf verändern wir den Zustand unseres Planeten und können damit unsere Zukunft positiv mitgestalten", so Faller-Moog.

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Über 70 kalt gepresste Bio-Öle werden in Klappendorf abgefüllt.  © Thierry Schneider/ PR

Mit diesem Anspruch brachte die Ölmühle etwa die europaweit erste Mehrweglösung für Speiseöl auf den Markt, entwickelte ein 3-D-Verfahren für mildes Leinöl oder auch Öle für die Thai-Küche.

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