Regionalexpress mit Tier kollidiert: Wichtige Bahnstrecke in Dresden muss voll gesperrt werden

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Dresden - Nichts ging mehr auf der wichtigen Bahnstrecke zwischen Dresden-Neustadt und Radebeul! Am Samstagabend musste der Verkehr unterbrochen werden.

Die Bahnstrecke zwischen Dresden-Neustadt und Radebeul war am Samstagabend wegen eines Polizei-Einsatzes voll gesperrt. (Symbolfoto)
Die Bahnstrecke zwischen Dresden-Neustadt und Radebeul war am Samstagabend wegen eines Polizei-Einsatzes voll gesperrt. (Symbolfoto)  © Robert Michael/dpa

Wie die Bundespolizei gegenüber TAG24 erklärte, hatte ein Triebfahrzeugführer kurz nach 19.30 Uhr zwischen Radebeul Ost und Trachau wegen eines Zusammenstoßes mit einem zunächst unbekannten Objekt eine Schnellbremsung eingeleitet. Alle vier Streckengleise hätten daraufhin gesperrt werden müssen.

"Vor Ort stellte sich heraus, dass der Regionalexpress mit einer Taube kollidiert war", so ein Sprecher. Die Reisenden hätten deshalb nicht evakuiert werden müssen. "Der Zug konnte weiter zum Dresdner Hauptbahnhof fahren."

Um 20.50 Uhr sei die Streckenfreigabe erfolgt.

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Für rund anderthalb Stunden mussten die Fahrten der S1 zwischen dem Hauptbahnhof und Coswig linkselbisch über Cossebaude umgeleitet werden. Die Zwischenhalte entfielen.

Auch die Züge der Linien RE50, RE15 und RE18 sowie der Fernverkehr nutzten die Ausweichroute.

Es kam zu teils großen Verspätungen. Fahrgäste müssen auch im Laufe des restlichen Abends noch mit Auswirkungen infolge der Störung rechnen.

Erstmeldung vom 18. April, 20.37 Uhr. Letzte Aktualisierung am 18. April, 21.44 Uhr.

Titelfoto: Robert Michael/dpa

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