Stadt lässt Hundekontrollen in Dresden durchführen: Das Ergebnis ist bitter
Dresden - Das Ordnungsamt hat am Freitag vier Teams ausschwärmen lassen. Ihre Aufgabe: Hundekontrollen in Dresden durchzuführen.
Von den frühen Morgenstunden bis in den Nachmittag hinein schauten Mitarbeiter des Gemeindlichen Vollzugdienstes in ziviler Kleidung besonders auf die Einhaltung der Hundesteuersatzung sowie der geltenden Polizeiverordnung zur Haltung der Vierbeiner.
"Hundekotbeutel sowie die Steuermarken der jeweiligen Hunde mussten vorgezeigt werden", heißt es vonseiten des Rathauses. Der Fokus habe auch auf dem ordnungsgemäßen Ausführen der Hunde, den lokal begrenzten Leinenzwanggebieten und der Leinenpflicht in Unterständen an ÖPNV-Haltestellen gelegen.
"Im Ergebnis wurden insgesamt 129 Hundekontrollen durchgeführt, ein Verstoß gegen die Leinenpflicht und 61 Missachtungen der Hundesteuersatzung festgestellt", lautet die bittere Bilanz der Stadtverwaltung. "Dementsprechend wurden zahlreiche Ordnungswidrigkeitsverfahren sowie steuerrechtliche Überprüfungen eingeleitet."
Zwei Personen hätten keine vorgeschriebenen Tierkotbeutel mitgeführt. "Ein verantwortungsbewusster Umgang mit den Hinterlassenschaften von Hunden ist ein Zeichen von Respekt und Rücksichtnahme und trägt zu einem sauberen Stadtbild bei", appelliert das Rathaus.
Die Aktion sei auch eine Folge von regelmäßigen Hinweisen ans Ordnungsamt mit Bitte um mehr Kontrollen. Die Stadt verweist darauf, dass Halterpflichten auch während der regulären Streifentätigkeit des Ordnungsamtes überprüft würden.
Titelfoto: Holm Helis
