Sensation am Flughafen: Vier A380 in Dresden, Fans harren wegen Verspätung stundenlang aus

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Dresden - Das gab's noch nie am Dresdner Flughafen: Erstmals befanden sich am Dienstagabend vier A380-Maschinen gleichzeitig auf dem Gelände. Sogenannte Planespotter (leidenschaftliche Hobbyfotografen) konnten die Ankunft und den Abflug eines Riesenvogels hautnah miterleben. Letzterer verzögerte sich jedoch um mehrere Stunden.

Pünktlich erreichte am Dienstagabend der Jubiläums-A380 der Lufthansa den Dresdner Flughafen. Der Abflug eines weiteren Riesenvogels der Airline verspätete sich dagegen deutlich.
Pünktlich erreichte am Dienstagabend der Jubiläums-A380 der Lufthansa den Dresdner Flughafen. Der Abflug eines weiteren Riesenvogels der Airline verspätete sich dagegen deutlich.  © Thomas Türpe

Eigentlich sollte Airbus "Mike-Charly" der Lufthansa um 19.30 Uhr auf seinen Weg zurück nach München starten, doch daraus wurde nichts. Der Superjumbo hob letztlich erst um 22.30 Uhr ab und ließ die Fans damit sehr lange an den Zäunen ausharren. Die Gründe für die Verspätung blieben zunächst unklar.

Noch bei Tageslicht landete dagegen planmäßig kurz vor 18.15 Uhr die Maschine "Mike-Hotel" mit einer Sonderlackierung zu "100 Jahre Lufthansa" aus der bayrischen Hauptstadt in Dresden. Rund 6000 Leute verfolgten das Manöver über das Tracking-Portal "Flightradar24".

Das Flugzeug war tags zuvor noch mit Passagieren von Los Angeles (USA) in Richtung Deutschland unterwegs. Nun bleibt der Superjumbo für circa zwei bis drei Monate erstmal am Boden - wie es bereits bei "Mike-Charly" der Fall gewesen ist, der Anfang Februar hierher kam.

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Die Elbe Flugzeugwerke (EFW) sind beauftragt, ein "Retrofit" bei allen acht A380 der Lufthansa durchzuführen. "Dabei wird die Business-Class umgebaut", erklärt Sprecherin Anne Schneider (50) gegenüber TAG24. Auch würde eine Routine-Wartung stattfinden.

Ein XXL-Kranich schmückt den Superjumbo.
Ein XXL-Kranich schmückt den Superjumbo.  © Thomas Türpe
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Mit Leitern versuchten Planespotter, ein gutes Foto zu bekommen. Manche harrten bis in den späten Abend hinein an den Zäunen aus.
Mit Leitern versuchten Planespotter, ein gutes Foto zu bekommen. Manche harrten bis in den späten Abend hinein an den Zäunen aus.  © Thomas Türpe
EFW-Sprecherin Anne Schneider (50) äußerte sich zu den anstehenden Arbeiten.
EFW-Sprecherin Anne Schneider (50) äußerte sich zu den anstehenden Arbeiten.  © EFW

Derzeit soll sich noch jeweils ein Megaliner von Qantas Airways (Kennzeichen VH-OQI) und eines mysteriösen Betreibers - laut "aerotelegraph" ein britischer Unternehmer aus der Kreuzfahrtbranche - in Dresden aufhalten. "In unsere Hangars passen zwei A380. Außerdem gibt es Stellplätze im Außenbereich", sagt die EFW-Sprecherin.

Erstmeldung vom 21. April, 19.12 Uhr. Letzte Aktualisierung am 18. April, 22.56 Uhr.

Titelfoto: Thomas Türpe

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