Dresden verliert Stadtwette, aber sammelt Geld für Friedhof

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Dresden/Greifswald - Welche Stadt animiert mehr Menschen dazu, im Kleidungsstil der Romantik (19. Jahrhundert) über die Straßen zu wandeln?

Auch Corinne Miseer (48, l.), Chefin der Dresden Marketing GmbH, und OB Dirk Hilbert (52, FDP) warfen sich für die Stadtwette in Schale.
Auch Corinne Miseer (48, l.), Chefin der Dresden Marketing GmbH, und OB Dirk Hilbert (52, FDP) warfen sich für die Stadtwette in Schale.  © Thomas Türpe

Darum wetteten Dresden und Greifswald Anfang September anlässlich des 250. Geburtstages von Caspar David Friedrich (1774-1840).

In Greifswald wurde der für seine romantischen Werke bekannte Maler geboren, in Dresden studierte, malte und starb er.

Die Wette verlor Dresden. Dafür kamen dank Zuwendungen von Teilnehmern und Schaulustigen 1270 Euro an Spenden zusammen. Das Geld soll zur Sanierung zweier Eingangsportale des Trinitatisfriedhofs in der Johannstadt verwendet werden.

Teilnehmer und Neugierige spendeten 1270 Euro für die Sanierung der Sandstein-Portale.
Teilnehmer und Neugierige spendeten 1270 Euro für die Sanierung der Sandstein-Portale.  © Eric Münch
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Von einem der Portale ließ sich Caspar David Friedrich für sein Gemälde "Der Friedhof" (um 1825) inspirieren. Er liegt auf dem Friedhof begraben.

Titelfoto: Thomas Türpe

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