Streit mit Signalwirkung: Kommentar zum Feuerwehr-Zoff in Dresden

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Dresden - Im Ernstfall muss alles reibungslos funktionieren. Der Streit unter Rettungskräften ist daher zumindest mal besorgniserregend. Ein Kommentar zum Feuerwehr-Zoff in Dresden.

Die Stadtteilfeuerwehr Weißig hatte öffentlich angeprangert, bei einem Einsatz in ihrem Zuständigkeitsgebiet nicht alarmiert worden zu sein.
Die Stadtteilfeuerwehr Weißig hatte öffentlich angeprangert, bei einem Einsatz in ihrem Zuständigkeitsgebiet nicht alarmiert worden zu sein.  © Screenshot/Instagram

Selbst wenn Frust und Ärger über interne Abläufe nachvollziehbar sein mögen, sollten solche Konflikte nicht in der Öffentlichkeit ausgetragen werden. Denn das sorgt für Unsicherheit und Misstrauen gegenüber den Abläufen derjenigen, die uns helfen sollen.

Zudem wird eine öffentlich ausgetragene Debatte mit Sicherheit keine gemeinsamen Ergebnisse erzielen.

Gleichzeitig kann Reibung zwischen vertrauten Kräften innerhalb eines (funktionierenden) Systems - wenn sie intern stattfindet - sogar verbessern.

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Dafür muss man sich die andere Meinung zwar zu Herzen nehmen, aber gerade bei Rettungskräften muss man unterstellen, dass es nicht darum geht, wer recht hat, sondern darum, gemeinsam besser zu helfen.

Ab Mittwoch ist Fußball-WM, und genau das wird zu beobachten sein: Nach Niederlagen werden Fehler im Team analysiert werden, mitunter auch kontrovers, aber eben im internen Kreis. Entscheidend ist dabei nicht die Schuldfrage, sondern die gemeinsame Ausrichtung für den Sieg im nächsten Spiel.

Titelfoto: Screenshot/Instagram

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