Tausende Einbürgerungs-Verfahren in Dresden! Behörde braucht mehr Mitarbeiter

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Dresden - Bereits jetzt sind im Rathaus Dresden über 3000 Verfahren zur Einbürgerung in Bearbeitung, kommen die elf Mitarbeiter der Staatsangehörigkeitsbehörde kaum hinterher. Künftig können Ausländer den deutschen Pass bereits nach fünf Jahren statt bisher acht beantragen - was zu noch mehr Arbeit in der Behörde führen wird. Die SPD will darum das Verfahren verbessern.

SPD-Stadtrat Vincent Drews (36).
SPD-Stadtrat Vincent Drews (36).  © Norbert Neumann

"Bereits heute liegt die Bearbeitungszeit für einen Einbürgerungsantrag bei 19 Monaten", kritisiert SPD-Stadtrat Vincent Drews (36).

Darum sollte zum einen der Bedarf der Staatsangehörigkeitsbehörde an weiteren Mitarbeitern gedeckt werden. Laut Pressestelle im Rathaus seien das gegenwärtig 20 Kräfte.

Zum anderen könnten laut SPD digitale Verfahren im Zuge der Antragstellung, aber auch ehrenamtlich arbeitende Einbürgerungslotsen, die städtische Behörde entlasten. Das Konzept beratender Lotsen habe sich in anderen Städten wie Bremen bereits etabliert.

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Außerdem soll es nach Willen der SPD auch ein Einbürgerungsfest der Stadt Dresden geben. Im Sozialausschuss gab es eine knappe Mehrheit für den Antrag (achtmal Ja, siebenmal Nein), das letzte Wort hat der Stadtrat.

Künftig können Ausländer nach fünf Jahren einen Einbürgerungsantrag stellen.
Künftig können Ausländer nach fünf Jahren einen Einbürgerungsantrag stellen.  © dpa/Uwe Zucchi
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Die Verwaltung selbst sieht "aufgrund der bereits etablierten und funktionierenden Beratungsstruktur in Dresden keine Notwendigkeit für die Einführung ehrenamtlicher Einbürgerungslotsen". Im vergangenen Jahr wurden 557 Ausländer eingebürgert, im Jahr zuvor 717.

Titelfoto: dpa/Uwe Zucchi

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