Dresden - Eine Frau wollte am Donnerstag im Zschonergrund in Dresden wandern - doch vereiste Wege wurden ihr zum Verhängnis.
Wie die Feuerwehr Dresden berichtet, war die 72-Jährige zunächst mit ihrem Ehemann in Ockerwitz unterwegs.
Als dieser schließlich zur nahe gelegenen Wohnung zurückkehrte, setzte sie ihre Wanderung allein fort - und stürzte auf dem glatten Gelände, wobei sie sich eine Fraktur am linken Sprunggelenk zuzog.
Sie informierte telefonisch ihren Mann, der daraufhin sofort den Notruf wählte.
Die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr machten sich umgehend mit einem Rettungsrucksack auf die Suche nach der Frau. Weitere Feuerwehrkräfte sowie die Besatzung eines Rettungswagens rückten mit medizinischem Equipment, persönlicher Schutzausrüstung und einer Korbtrage nach.
Dank der Ortskenntnisse des Ehemanns konnte der Aufenthaltsort der Frau schnell bestimmt werden. Der Weg zu ihr gestaltete sich jedoch aufgrund des steilen und vereisten Geländes äußerst schwierig.
Die 72-Jährige kam mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus
Vor Ort wurde die 72-Jährige medizinisch versorgt und mit Decken warm gehalten.
Da eine Rettung zu Fuß wegen des glatten und unwegsamen Geländes zu riskant war, entschied die Einsatzleitung, die Frau mit dem Rettungshubschrauber zu bergen.
Mit teilweiser Seilsicherung wurde sie in den Rettungshubschrauber "Christoph 62" verladen und zu einer nahe gelegenen Bergwiese geflogen.
Dort übergaben die Rettungskräfte sie an den Notarzt, bevor der Hubschrauber sie ins Krankenhaus transportierte.