Warum verschweigt das Rathaus Details zur neuen Carolabrücke?

Dresden - Monatelang hatten die Dresdner den Entwürfen für die neue Carolabrücke entgegengefiebert. Doch als die Verwaltung sie am Dienstag präsentierte, durften nur die Köpfe des Begleitgremiums alles sehen. Wie Spuren und Radwege verlaufen, wie breit das Bauwerk ist, was es kosten soll – all das soll erst später bekannt gegeben werden.

OB Dirk Hilbert (54, FDP, r.) und Baubürgermeister Stephan Kühn (46, Grüne) tagten hinter verschlossenen Türen und gaben nur wenige Eckdaten zu den Entwürfen bekannt.  © Stefan Häßler

Erst am 13. Juni sollen entsprechende Eckpunkte und auch Bilder, welche die Brücke nicht nur aus der Ferne zeigen, im Stadtforum präsentiert werden. Warum aber diese Geheimniskrämerei?

Die Verwaltung erklärt dazu, die Unterlagen der Büros seien der Stadt am 26. Mai – also am Präsentationstag – bis 9 Uhr übergeben worden. Die Tagung hinter verschlossenen Türen startete ab 10 Uhr.

"Aufgrund des schieren Umfangs der eingereichten Unterlagen wurde sich dagegen entschieden, die Unterlagen in ihrer Gesamtheit zu veröffentlichen", so eine Stadtsprecherin.

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"Die eingereichten Unterlagen der Büros umfassen beispielsweise über 50 Seiten Erläuterungsbericht, der Inhalte zu den Bewertungskriterien schriftlich ausführt."

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Zudem wurden Übersichtskarten, Lagepläne und Statikberichte erstellt. Die Unterlagen müssten hinsichtlich der gestellten Anforderungen nun geprüft werden.

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