Neues Dach fliegt für den Hauptbahnhof ein

Dresden - Die Flickschusterei am Dach des Hauptbahnhofs hat ein Ende: Jetzt sind die ersten von 16 Rollen für die neue Glasfasermembran eingeschwebt.

Bei Projektleiter Andreas Bach (55) laufen alle Fäden zusammen.
Bei Projektleiter Andreas Bach (55) laufen alle Fäden zusammen.  © xcitepress

Per Kran wurde auch gleich eine von ihnen auf das imposante Gebäude gehoben. Sie bringt rund 700 Kilogramm auf die Waage, ist sechs Meter breit und 18 Meter lang.

Damit starteten die jüngsten Sanierungsarbeiten. Speziell ausgebildete Höhenkletterer montieren die neue Dachmembran.

"Damit die Folien künftig keinen zu hohen Lasten ausgesetzt werden, baut die Bahn darüber Stahl-Glas-Abdeckungen", meinte ein Unternehmenssprecher.

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Auf den schiffartigen Konstruktionen könne sich so Schnee ablagern, Regen- und Schmelzwasser fließe künftig kontrolliert ab, fügte Projektleiter Andreas Bach (55) hinzu. Geplante Bauzeit: drei Jahre, Kostenpunkt: 44 Millionen Euro.

Rückblick: Im Winter 2010/11 hatte das erst vier Jahre zuvor fertiggestellte Membrandach erste Risse bekommen. Seitdem mehrten sich die Defektstellen.

Eine Rolle Glasfasermembran wird mit einem Raupenkran auf das Dach des Dresdener Hauptbahnhofs gehoben.
Eine Rolle Glasfasermembran wird mit einem Raupenkran auf das Dach des Dresdener Hauptbahnhofs gehoben.  © Sebastian Kahnert/dpa
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Laut Bahn ergeben sich für Reisende keine Einschränkungen.

Titelfoto: Sebastian Kahnert/dpa

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