Niedrigwasser in Dresden: Erste Einschränkungen bei Sächsischer Dampfschifffahrt

Dresden - Dresden sitzt auf dem Trockenen! Sowohl die Elbe als auch die Weißeritz schrumpfen wegen der anhaltenden Hitze immer weiter zusammen. Am Mittwoch stand der Elbpegel bei mickrigen 70 Zentimetern. Das sorgt bereits für erste Einschränkungen bei der Sächsischen Dampfschifffahrt.

Am Freitag soll der Wasserstand in der Elbe laut aktueller Prognose des Umweltamtes auf 52 Zentimeter sinken.  © picture alliance/dpa | Robert Michael

Wie Christoph Springer, Sprecher der Sächsischen Dampfschifffahrt auf TAG24-Anfrage bestätigte, können die Haltestellen in Prossen und Diesbar aktuell nicht bedient werden.

Zudem sei es für die Dampfer derzeit nicht möglich, die Tagestour von Dresden in die Sächsische Schweiz anzubieten. Die Schiffe der "Kleinen Elbtallinie" und der "Nationalparklinie" pendeln ferner nur zwischen Pirna und Bad Schandau, können jedoch Pillnitz nicht ansteuern.

Außerdem fällt die große Tagestour von Dresden in die Sächsische Schweiz aus. Die Schiffe pendeln nur noch zwischen Pirna und Bad Schandau, Pillnitz können sie derzeit nicht ansteuern.

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Auch mit Blick auf die nächsten Tage dürfte das Fahren für die Schiffe nicht zwingend leichter werden. "Wir müssen das zurzeit tagesaktuell entscheiden. Unser Bestreben ist es aber einen möglichst stabilen Fahrtplan, solang wie möglich, für unsere Gäste zu garantieren"

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Bereits Ende Mai kämpften die Schiffe mit Niedrigwasser.  © Thomas Türpe

Kritische Niedrigwasser-Marke schon längst erreicht

Die kritische Marke für Niedrigwasser liegt im Dresdner Teil der Elbe bei einem Meter, doch dieser Wert ist längst unterschritten. Auch die Weißeritz ist mit nur 64 Zentimetern Pegelstand bereits sichtlich strapaziert.

Nicht nur der Wasserstand, sondern auch die durchfließende Wassermenge schwächelt gewaltig: Derzeit rauschen nur noch 105 Kubikmeter pro Sekunde an den Elbwiesen vorbei - alles unter 109 Kubikmetern ist zu wenig.

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Niedrigwasser in ganz Sachsen

Aktuell geht der Blick ganz genau auf die Pegelstände. (Symbolfoto)  © picture alliance/dpa | Robert Michael

Das Problem betrifft den gesamten Freistaat. Das Landesumweltamt zog in seinem wöchentlichen Bericht eine ernüchternde Bilanz:

"Am Vormittag des 23. Juni wurde an 74 von 149 ausgewerteten Pegeln ein Durchfluss unter dem mittleren Niedrigwasser-Durchfluss registriert. An 50 weiteren Pegeln wurde das fast erreicht."

Egal ob Freiberger Mulde, Schwarze Elster oder die Flüsse Pleiße und Parthe rund um Leipzig - überall das gleiche Bild.

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Erst Anfang bis Mitte nächster Woche keimt Hoffnung auf, dann soll es endlich wieder erste Schauer geben.

Erstmeldung vom 24. Juni, 12:46 Uhr. Letzte Aktualisierung am 24. Juni, 14:39 Uhr.

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